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Hoffnungen in Südafrika Hoffnungen in Südafrika  (AFP or licensors)

Südafrika: ANC hat einen neuen Chef

Die Kirche setzt große Hoffnungen auf den neuen Präsidenten der Regierungspartei ANC. „Wir hoffen, dass der neue Chef des ANC unserem Land neue Impulse gibt“, so Bischof Abel Gabuza von Kimberly und Präsident der Bischofskommission für Gerechtigkeit und Frieden der südafrikanischen Bischofskonferenz SACBC.

Cyril Ramaphosa wurde als Präsident der „African National Congress“ (ANC) gewählt, der Regierungspartei in Südafrika seit dem Ende der Apartheid im Jahr 1994. Das Hauptproblem in Südafrika betreffe nach Bischof Gabuza die Politik und das Management öffentlicher Angelegenheiten. Unfähige Menschen seien im öffentlichen Sektor tätig, die nur aufgrund ihrer Mitgliedschaft im ANC ihren Posten hätten. Es brauche daher kompetente und ausreichend ausgebildete Menschen, um den öffentlichen Sektor wiederzubeleben, sagt Gambuza.

Große soziale Ungleichheiten

In Südafrika herrscht der höchste Index sozialer Ungleichheit weltweit: 66 Prozent des nationalen Reichtums konzentrieren sich laut dem Bericht zur weltweiten Ungleichheit 2018 auf 10 Prozent der Bevölkerung.

Cyril Ramaphosa, der bisher Vizepräsident von Südafrika war, setzte sich bei der Wahl gegen Nkosazana Dlamini-Zuma, die Ehefrau von Präsident Jacob Zuma, durch. Das Ehepaar Zuma steht derzeit im Zentrum erbitterter Kontroversen über Fälle von Korruption und Veruntreuung öffentlicher Gelder.

(fides, sh)

19 Dezember 2017, 14:14