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Vatikan: COVID-Kommission unterstützt Schuldenerlass für afrikanische Länder

Das Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und die dort angesiedelte vatikanische COVID-19-Kommission unterstützen die Kampagne für den Schuldenerlass zugunsten afrikanischer Länder.

Diese Kampagne sei angesichts der Corona-Krise nur noch dringlicher geworden, betonte Schwester Alessandra Smerilli, neue Untersekretärin des Dikasteriums. Sie sei in Afrika entstanden, wo die Ortskirche einem in der Zivilgesellschaft weit verbreiteten Gefühl Form verliehen habe. Das Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen unterstütze die Initiative dabei, internationale Aufmerksamkeit zu erhalten. Dies in der Hoffnung, damit eine weit verbreitete Bewegung wie im Jahr 2000 zu fördern, „damit sie die Aufmerksamkeit der G7 und G20 errege, besser gesagt derer, die die Frage direkt und konkret beeinflussen können.“

„Wenn es Afrika gut geht, wird es der ganzen Welt gutgehen“

„Es ist der Moment gekommen, im Namen der Armen und Verletzlichsten zu sehen, zu bewerten und zu handeln“, sagte Gabriel Justice Yaw Anokye, Erzbischof von Kumasi (Ghana) und Präsident von Caritas Africa. In Krisenzeiten sei das Eingreifen Gottes in Gesten der Solidarität zu beobachten, betonte seinerseits der Generalsekretär von SECAM, Henry Akaabiam, „denn wenn Afrika in der Verschuldung lebt, wird die ganze Welt in der Verschuldung leben. Wenn es Afrika gut geht, wird es der ganzen Welt gutgehen”.

Die Initiative ist an diesem Mittwochnachmittag im Rahmen eines Webinars öffentlich angestoßen worden, das durch das Dikasterium und die Kommission gemeinsam mit Caritas Africa, Symposium of Episcopal Conferences of Africa and Madagascar (SECAM), Jesuit Conference of Africa and Madagascar (JCAM), Association of Consecrated Women of East and Central Africa (ACWECA) organisiert worden ist.

(vatican news - csI

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08. April 2021, 16:57