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Vatican News

Radio-Akademie Johannes Paul I.: Die schönsten Aufnahmen (3)

Es rührt ans Herz, wenn man sich heute die Ton-Aufnahmen von Johannes Paul I. (1978) wieder anhört. Denn der „lächelnde Papst“ ist zwar schon 33 Tage nach seiner Wahl gestorben – doch in seinem kurzen Pontifikat hat er viele Hoffnungen geweckt und, in seiner Einfachheit, etwas von der Güte Gottes durchscheinen lassen.

Albino Luciani, der Patriarch von Venedig, der einen Monat lang als Johannes Paul I. an der Spitze der Weltkirche stand, wird von Papst Franziskus an einem noch zu bestimmenden Datum (wohl nächstes Jahr) feierlich seliggesprochen. Aus diesem Anlass haben wir tief in unser Tonarchiv gegriffen – und bewegende Original-Aufnahmen zu Tage gefördert.

Aus der Hoffnung leben

Bei seiner Generalaudienz vom 20. September 1978 – genau eine Woche vor seinem Tod – sprach Johannes Paul über das Thema Hoffnung: „Wer aus ihr lebt, geht seinen Weg in Zuversicht und Hingabe.“ Es gebe, so sagte der Papst den Besuchern der Audienz in freier Rede, drei gute Gründe, um Hoffnung zu haben: „Erstens, Gott ist allmächtig. Zweitens, Gott liebt mich über die Maßen. Drittens, Gott bleibt seinen Verheißungen treu.“

Zum Nachhören: Historische Originalaufnahme von Johannes Paul I. - Radio Vatikan

Die Beichte einer Unbekannten

Einmal habe bei ihm eine Frau gebeichtet, die „ein sehr bewegtes Leben“ hinter sich gehabt habe und deswegen mutlos geworden sei. „Darf ich Sie fragen, sagte ich, wie alt Sie sind? – Fünfunddreißig. – Fünfunddreißig! Da haben sie ja noch vierzig oder fünfzig Jahre vor sich und können noch eine Menge Gutes tun. Nun, da Sie bereuen, denken Sie nicht mehr an das, was war, sondern an die Zukunft – und beginnen Sie mit Gottes Hilfe ein neues Leben!“

Bestellen Sie unsere CD

Natürlich können Sie die ganze „Radio-Akademie“, wie üblich, bei uns auf CD bestellen; eine Mail an cd@radiovatikan.de genügt. Gegen eine Spende schicken wir Ihnen dann die CD gerne zu.

(vatican news)

21 November 2021, 09:09