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Kinder begrüßen den Papst auf dem Rollfeld des Genfer Flughafens Kinder begrüßen den Papst auf dem Rollfeld des Genfer Flughafens  (ANSA)

Papst in Genf: Kantonsrat überreicht „Erde von Borges“

Genf gilt bei Protestanten als „das dritte Rom“. Darauf wies der Kantonsrat Pierre Maudet in seiner Begrüßungsrede an den Papst am Donnerstagvormittag hin.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Pierre Maudet ist ein junger Politiker, im Jahr 2011 war er „Stadtpräsident“ Genfs, also so etwas wie ein Bürgermeister, während er mittlerweile den gesamten Kanton Genf als Kantonsrat vertritt. Im Gespräch mit Vatican News sagt Maudet:

„Das Treffen mit dem Papst war sehr beeindruckend. Diese Stadt hat eine besondere Beziehung zu Papst Franziskus. Hier ruht nämlich der argentinische Autor Jose Luis Borges und ich habe dem Papst ein bisschen von der Erde vom Grab des Schriftstellers geschenkt.

Man sagt ja, Genf sei das protestantische Rom. Wir sind natürlich stolz auf das Erbe Calvins, aber wir sind auch eine internationale Stadt, in der der Dialog wichtig ist. Das ist ja auch der Hauptgrund des Besuches des Papstes hier in Genf. Ich bin also heute hier nicht als Vorsteher der Calvin-Stadt, sondern als Vertreter des internationalen Genfs da.“

 

21 Juni 2018, 14:30