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Schweiz: Pandemie als Chance auf dem Weg zu Weihnachten

Zur Vorbereitung auf Weihnachten rufen die drei Schweizer Landeskirchen in einer gemeinsamen Videobotschaft zu Besinnung auf. Die Pandemie sei eine Chance, neue Wege zu Gott zu bereiten, sagt der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Felix Gmür.

Der Basler Bischof Felix Gmür sieht in der Corona-Pandemie auch eine Chance. Ihr haben „wir auch etwas zu verdanken, nämlich den Perspektivenwechsel“. Dieser könnte dazu dienen, in der Vorweihnachtszeit Gott einen Weg zu bahnen.

Man könne dabei durchaus ruhig und gelassen bleiben. Auch Ereignislosigkeit habe seinen Wert. Die Zerbrechlichkeit gehöre zum Leben. Bischof Gmür ruft dazu auf, Gemeinschaft zu pflegen und sich dafür Zeit zu nehmen. Auch jene, die wegen der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage gerieten, dürften nicht außer Acht gelassen werden.

Zum Nachhören - was die Schweizer Landeskirchen zu Weihnachten wünschen

Demut angesichts der Einschränkungen

Demut sei eine gute Einstellung, um in der aktuellen Situation handlungsfähig zu sein. Heute sei in verschiedenen Bereichen vieles nicht mehr selbstverständlich. Dazu gehörten die Freizeit, Reisen und Kultur. Ein Dank des Bischofs geht an das Pflegepersonal.

Die weihnachtliche Botschaft nennt der Bischof eine Stärkung. „Gott ist mitten unter. Er ist Mensch geworden und begegnet uns im Jesuskind.“ Dieser Botschaft schließen sich im Video die Präsidentin der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz, Rita Famos, und der Bischof der Christkatholischen Kirche in der Schweiz, Harald Rein an.

(kath.ch/pm – mg)

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13. Dezember 2021, 13:48