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„Unschuldige Menschen werden wahllos geschlagen“ „Unschuldige Menschen werden wahllos geschlagen“  (AFP or licensors)

Belutschistan: Über 70 Tote bei Angriffen auf ethnische Punjabis

In der Provinz Belutschistan, Pakistan, hat die Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA) bei einer Reihe von Angriffen am Sonntagabend mindestens 70 Menschen getötet, darunter 23 ethnische Punjabis. Die Angriffe, die sich gegen Zivilisten richteten, werfen erneut ein Schlaglicht auf die wachsende Instabilität in der Region und die Unfähigkeit des Staates, den Frieden zu sichern.

In der Stadt Rarasham, nahe der Grenze zwischen Belutschistan und Punjab, wurden die Opfer nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit identifiziert und gezielt getötet. Pater Khalid Rashid Asi, der das Massaker gegenüber AsiaNews kommentierte, sprach von einem „Herz, das weint“, nachdem er die Leichen der unschuldigen Opfer gesehen hatte. Die Angriffe der BLA, bei denen auch in den Städten Qalaat, Sibbi und Moosa Khel zahlreiche Menschen ums Leben kamen, zeigen laut Pater Asi den gefährlichen Rassenhass und die Diskriminierung, die in der Region herrschen.

Premierminister Shehbaz Sharif verurteilte die Gewalt scharf und versprach eine „entschlossene Entscheidung“ zur Bekämpfung des Terrorismus. Bei einer Bundeskabinettssitzung betonte er, dass in diesem Moment der Krise kein Raum für Schwäche sei und forderte die Einheit der Nation.

Nicht das erste Mal

Die aktuelle Gewaltwelle ist nicht der erste derartige Vorfall. Bereits im April wurden neun Passagiere nahe der Stadt Noshki ermordet, nachdem ihre Ausweise überprüft worden waren. Die Belutschistan-Befreiungsarmee, die für die Autonomie der Provinz kämpft, hat ihre Angriffe auf ethnische Punjabis intensiviert, die häufig an Projekten zur Ausbeutung der natürlichen Ressourcen Belutschistans beteiligt sind.

Der Journalist Arif Khattak kritisierte die BLA scharf und erklärte, dass deren Aktionen nichts mit den Rechten des belutschischen Volkes zu tun hätten. Er betonte, dass die bewaffneten Gruppen ihre moralischen Werte verloren haben und nun als Feinde Belutschistans angesehen werden.

Pater Khalid Rashid Asi schloss seine Äußerungen mit einem eindringlichen Appell an den Staat, seine Rolle wahrzunehmen und konkrete Schritte zu unternehmen, um den Frieden in Belutschistan wiederherzustellen. Der Konflikt sei nicht nur kultureller, sondern auch ein Interessenkonflikt, und die terroristischen Aktivitäten der BLA würden das Volk gegen sie aufbringen.

Die Situation in Belutschistan bleibt weiterhin kritisch, und die Forderungen nach einer entschlossenen Antwort der Regierung werden lauter.

(asianews - mg)

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28. August 2024, 13:32
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