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Pater Faltas und ein junges Kind aus Gaza im Krankenhaus Pater Faltas und ein junges Kind aus Gaza im Krankenhaus 

Heiliges Land: Vikar der Kustodie bittet um Unterstützung

„Das Leben ist schwierig geworden, wir brauchen die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, um eine Lösung für dieses Problem zu finden und alles zu tun, damit die Menschen hier in Würde und Liebe leben.“ Darum bittet der Vikar der Kustodie des Heiligen Landes, Pater Ibrahim Faltas, mit Blick auf die Lebensbedingungen der Bevölkerung in Bethlehem und im Westjordanland, die ebenfalls von den Folgen des Krieges in Gaza betroffen sind.

„Die wirtschaftliche Situation vieler Familien und junger Menschen hat sich aufgrund des Fehlens der Pilger, die die treibende Kraft der Stadt sind, verschlechtert, aber die Kustodie des Heiligen Landes ist stark vertreten, um die Überreste der christlichen Präsenz zu bewahren“, so Pater Faltas gegenüber dem Christlichen Medienzentrum der Kustodie. Die Verpflichtung und Mission der Kustodie bestehe in der Tat darin, „den Menschen, den Menschen dieses Landes, zu dienen, die christliche Präsenz im Heiligen Land aufrechtzuerhalten, ihnen zu dienen, mit ihnen und an ihrer Seite zu sein, ihnen beim Widerstand zu helfen.“ Daher der Appell von Pater Faltas: „Es wäre für uns Brüder der Kustodie nicht möglich, all diese Bemühungen ohne die großzügige Unterstützung unserer Freunde auf der ganzen Welt durchzuführen.“ Sie seien ein wichtiger Bestandteil des Heiligen Landes, indem die Gläubigen auf der Welt dabei helfen würden, „die Saat der Liebe und Hoffnung zu säen“.

Stete Hilfe der Franziskaner

Pater George Haddad, Direktor der Schule des Heiligen Landes in Bethlehem, betont ebenfalls die Bedeutung der Mission der Franziskaner, die „die Lehre des Heiligen Franziskus über Frieden, Güte, Liebe und Geschwisterlichkeit verbreiten und jedem in Not oder Leiden die Hand reichen“ würden. Das Heilige Land stehe täglich und kontinuierlich vor politischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen; doch trotz all dieser Schwierigkeiten, die sie durchmachen und erleben würden, „bewahren unsere jungen Menschen ihre christliche Identität, denn sie sind Kinder des Heiligen Landes, in dem Jesus Christus geboren, aufgewachsen und gelebt hat“, so Pater Haddad.

(sir – mg)

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29. Februar 2024, 12:43