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Arbeiter auf einer indonesischen Baustelle Arbeiter auf einer indonesischen Baustelle 

Indonesien: Kirche sucht Kooperationen für Sozialprojekt

Für die Finanzierung von Sozialprojekten sucht der Erzbischof von Jakarta Unterstützer auch in der Finanzwelt. Bei einem Treffen mit Vertretern der „Central Asia“-Bank (BCA) warb Kardinal Ignatius Suharyo Hardjoatmodjo für einen „Geist des Mitgefühls“ in allen Bereichen der Gesellschaft.

Der Erzbischof stellte den Bankern das Sozialprogramm „Berkhat Santo Yusup“ (BKSY), übersetzt „Segensinitiative des heiligen Josef“, vor. Bei dem 2013 ins Leben gerufenen Projekt geht es um die Ermöglichung würdiger Begräbnisse für Mitglieder armer Familien. In acht Jahren konnte das Hilfsnetzwerk 26.000 katholische Mitglieder gewinnen. Die Spenden kommen katholischen und nichtkatholischen Familien in 37 Diözesen des Landes zugute.

„Balarasa“ – Mitgefühl und Solidarität

Die Kirche bemüht sich durch Kooperation mit Partnern im Banken- und Versicherungswesen und dem gezielten Ansprechen von Katholiken in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft um einen Ausbau des Hilfsnetzwerkes. Kardinal Suharyo Hardjoatmodjo hat dabei in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit systematisch für „Balarasa“ – „Mitgefühl für andere“ – geworben. Der kirchlichen Initiative sei es heute zu verdanken, dass „der Geist der Barmherzigkeit in den Köpfen der indonesischen Katholiken präsent“ sei, zitierte der Fides-Dienst den Präsidenten des „Berkhat Santo Yusup“ (BKSY)-Sozialprogramms, A. Kaduhu Sasrayuda.

Im Rahmen einer Spendenkampagne hatte der indonesische Rechnungshof 16,8 Milliarden Rupiah (gut eine Million Euro) für das Projekt angeboten. Mit der Präsentation vor Bankern hofft die Organisation, weitere 2,1 Milliarden Rupiah aufzubringen.

(fides – pr)
 

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06. Juni 2022, 12:48