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Christen in Pakistan feierten am Karfreitag einen Gottesdienst Christen in Pakistan feierten am Karfreitag einen Gottesdienst 

Pakistan: Interreligiöses Treffen in der Karwoche

Auf Initiative des „International Lawyers Forum“ wurden Kardinal Coutts sowie hinduistische und sikhische Geistliche zum Iftar, dem Abendessen zum Fastenbrechen bei Sonnenuntergang, in die Markazi Jama Moschee eingeladen. Der emeritierte Erzbischof von Karatschi sagte: „Diese Gesten der Geschwisterlichkeit sind nicht nur bei großen Feierlichkeiten wichtig“.

In diesen Tagen, in denen der Ramadan – der wichtigste Monat der Muslime – und die Karwoche der Christen kalendermäßig miteinander verflochten sind, haben die Mitglieder des „International Lawyers Forum“ (Ilf) in Pakistan Kardinal Joseph Coutts, emeritierter Erzbischof von Karatschi, eingeladen, und andere Führer der religiösen Minderheiten der Christen, Hindus und Sikhs bei einem Iftar (Abendessen zum Fastenbrechen bei Sonnenuntergang) in der Markazi-Jama-Moschee. Eine interreligiöse Geste der Harmonie und Geschwisterlichkeit, die von allen geschätzt wurde.

Bereicherung für Bildung, Wohltätigkeit und Gesundheit

Begrüßt wurden die Gäste von Hazrat Maulana Tanveer ul Haq Thanvi, Gründer und Direktor von Jamia Ehtishamia, einem prominenten islamischen Gelehrten der Moschee, und Nasir Ahmad, Anwalt am High Court und Präsident der ILF. Ahmad bedankte sich bei allen Teilnehmern und insbesondere bei Kardinal Coutts und dem Koordinator der Nationalen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der pakistanischen katholischen Kirche, Kashif Anthony, für das gemeinsame Fastenbrechen. Rechtsanwalt Nasir fügte hinzu, dass der Beitrag der christlichen Gemeinschaft in den Bereichen Bildung, Wohltätigkeit und Gesundheit ein wertvolles Geschenk für Pakistan sei.

Kardinal Coutts sagte, dass diese Art von Veranstaltung zu einer Geschwisterlichkeit zwischen den Religionen führen würde, und er hoffte, dass diese Versammlungen nicht nur auf besondere Anlässe beschränkt bleiben, sondern das ganze Jahr über zu einer Lebensweise werden würden. Maulana Tanveer ul Haq Thanvi antwortete, dass er Menschen verschiedener Religionen als Blumen betrachte, die in einem wunderschönen Blumenstrauß versammelt seien, wobei jede Blume einzigartig sei und ihren eigenen Wert und ihre eigene Schönheit habe. Er fügte hinzu, dass er für den Wohlstand seines Landes und für Frieden in Pakistan gebetet habe.

(asianews - mg)

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16. April 2022, 12:57