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Kardinal Konrad Krajewski Kardinal Konrad Krajewski 

Ukraine: „Wir spüren die Nähe des Papstes“

Die päpstliche Almosenmeister, Kardinal Konrad Krajewski, wird am diesem Samstag und am Sonntag in der Ukraine sein. Seine Etappen spiegelten die Aufmerksamkeit von Franziskus für die Bedürftigsten und seine Zuneigung für das ukrainische Volk wider, sagt im Gespräch mit Radio Vatikan der römisch-katholische Erzbischof von Lviv (Lemberg), Mieczyslav Mokshitsky.

Mario Galgano und Marco Guerra – Vatikanstadt

Am Samstagvormittag wollte der Kardinal in Lemberg das Land und Grundsteine segnen, mit denen ein Kloster der Albertinerinnen sowie ein Haus für obdachlose Frauen und alleinstehende Frauen mit Kindern gebaut werden soll. Am Nachmittag wird Kardinal Krajewski der Weihe einer Johannes Paul II. geweihten Kirche im Rahmen des hundertjährigen Geburtstags des polnischen Papstes vorstehen.

„Die Anwesenheit des Papstes durch den Almosenmeister ist für uns sehr bedeutsam“

Messe im Heiligtum von Berdychiv

Höhepunkt des Besuchs wird die Sonntagsmesse um 11.00 Uhr (Ortszeit) im Nationalen Marienheiligtum in Berdychiv sein, auch als Hommage an das Jahr der Berufungen, das die Kirche in der Ukraine derzeit durchführt.„Die Anwesenheit des Papstes durch den Almosenmeister ist für uns sehr bedeutsam. Der Heilige Vater hat uns seit Beginn des Krieges und auch jetzt, da wir mit der Pandemie konfrontiert sind, in vielerlei Hinsicht geholfen“, so Bischof Mieczyslav Mokshitsky gegenüber Radio Vatikan. Die Bedeutung des Besuchs von Kardinal Krajewski sei auch ein Trost für die Westukrainer, die in den vergangenen Tagen durch Überschwemmungen ihre Häuser oder Familienangehörige verloren hätten.

(vatican news)

18 Juli 2020, 11:47