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Gläubige in Ruanda Gläubige in Ruanda 

Ruanda: Kathedrale entsteht auf früherem Gefängnisgelände

„Wir haben lieber Kirchen und Schulen als Gefängnisse“: Mit diesen Worten hat die westafrikanische regionale Bischofskonferenz RECOWA-CERAO die Entscheidung der katholischen Kirche Ruandas gewürdigt, die neue Kathedrale der Hauptstadt Kigali auf dem Gelände einer ehemaligen Haftanstalt zu bauen.

Das Grundstück habe die Regierung der katholischen Kirche zugewiesen, erklärte Jean Pierre Nsabimana, der Rektor des Heiligtums „Göttliche Barmherzigkeit“ in Ruanda. Der Bau werde vollständig in den Händen der katholischen Kirche liegen. 

Die neue Kathedrale entsteht in der Nähe der heutigen, die bereits seit längerem zu klein ist und überdies eine Renovierung bräuchte. Die Gläubigen hätten die Entscheidung, eine neue Bischofskirche zu bauen, mit großer Freude aufgenommen, sagten örtliche Kirchenvertreter.

In der jüngeren Vergangenheit hatte Ruandas Regierung in mehreren Fällen entschieden, Kirchen vor allem in ländlichen Gebieten aus Sicherheitsgründen zu schließen. Die Nachricht von dem Kirchenneubau wird deshalb als ermutigendes Signal gewertet.

(vatican news - cs)

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10. Februar 2020, 11:39