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Vatican News
Zyklon Fani hinterlässt schwerste Sturmschäden Zyklon Fani hinterlässt schwerste Sturmschäden  (ANSA)

Bangladesch: 59 Millionen Menschen von Zyklon gefährdet

Der Zyklon Fani traf am Freitag die Ostküste Indiens und bedroht nun die Menschen in Bangladesch. Hilfsorganisationen befürchten schwere Schäden durch den Wirbelsturm. Sorgen bereitet vor allem die Lage der Menschen in Flüchtlingslagern. Sie lebten dort in einfachen Bambushütten.

Extreme Zerstörungen

Das Land am Golf von Bengalen sei besonders anfällig für schwere Tropenstürme, gerade von April bis Juli. Dies teilte am Freitag das Deutsche Rote Kreuz in Berlin mit. Von den verheerenden Verwüstungen seien auch die fast eine Million Flüchtlinge aus Myanmar betroffen. Wie der Malteser-Hilfsdienst meldete, würden ihre Unterkünfte von Sturm und Regenfällen ohne Weiteres weggespült. Laut Diakonie sei „Fani“ der schwerste Zyklon seit zwei Jahrzehnten. Besonders litten nach Einschätzung von UNICEF unter den zunehmend extremen Klimaereignissen vor allem die 19 Millionen Kinder in Bangladesh.

Schnelle Hilfen

Dank frühzeitiger Warnungen und Evakuierungsmaßnahmen sei die Zahl der Todesopfer geringer als früher, so Caritas international. Das katholische Hilfswerk organisierte Sofort- und Nothilfepakete in Höhe von 100.000 Euro zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort.

(kap – fr)

04 Mai 2019, 12:34