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Jerusalem - mit palästinensischer Flagge Jerusalem - mit palästinensischer Flagge  (AFP or licensors)

Jordaniens König bekräftigt Haltung zu Jerusalem

Jordaniens König Abdullah II. hat die historischen Pflichten seines Landes gegenüber Jerusalem und seinen heiligen Stätten betont. „Meine Position zu Jerusalem ist unerschütterlich", sagte er laut örtlichen Medienberichten vom Mittwoch bei einem Besuch des jordanischen Gouvernements Zarqa.

Jerusalem sei „eine rote Linie", und das jordanische Volk stehe in diesem Punkt hinter ihm. Gleichzeitig wies Abdullah die Idee von Jordanien als einer „alternativen Heimat" für Palästinenser zurück. Jordanien ist Hüter der muslimischen heiligen Stätten Jerusalems. Diese Position ist im Friedensvertrag mit Israel verbrieft.

König Abdullah nimmt kommende Woche in Assisi die Friedenslampe der Franziskaner entgegen. Die Ordensgemeinschaft zeichnet den jordanischen König für sein Engagement „für Menschenrechte, die Harmonie zwischen verschiedenen Religionen und die Aufnahme von Flüchtlingen“ aus. Bei der Zeremonie am Freitag, den 29. März, wird auch die im Vorjahr geehrte deutsche Kanzlerin Angela Merkel anwesend sein.

(kna/vatican news – gs)

 

21 März 2019, 09:32