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Aufräumarbeiten bei der Tragödie von Genua Aufräumarbeiten nach der Tragödie von Genua  (ANSA)

Italien: Samstag Staatstrauer und Beerdigung der Opfer von Genua

Für die Opfer des Brückeneinsturzes von Genua findet die Trauerfeier am Samstag statt. Leiten soll sie der Erzbischof der Hafenstadt, Kardinal Angelo Bagnasco, wie das Portal Genova24.it (Mittwochabend) berichtete. Als Ort ist das Messegelände vorgesehen, einer der größten Plätze Genuas.

Zur Verabschiedung der bislang 38 Todesopfer werden den Berichten zufolge etliche tausend Menschen erwartet. Unklar ist derzeit, ob auch Staatspräsident Sergio Mattarella anreist. Für Samstag ist auch ein nationaler Trauertag ausgerufen. Das teilte Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte nach einer Kabinettssitzung mit, die er in der Genueser Präfektur abhielt. Am Mittwochnachmittag hatte Kardinal Bagnasco in einem Krankenhaus einen der Verletzten des Unglücks besucht und Opferangehörige getroffen. Dabei habe er versucht, ihnen Trost zu spenden, berichtet der Pressdienst SIR. Zudem habe er den aufgebahrten Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen.

Unterdessen gehen die Bergungsarbeiten an der Einsturzstelle ohne Pause weiter. Nach wie vor gelten zwischen zehn und 20 Menschen als vermisst. 16 Menschen sind verletzt, zwölf von ihnen schwer.

(kna - cs)

16 August 2018, 12:15