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Kardinal Reina beim Jubiläumsauftakt in der Lateranbasilika Kardinal Reina beim Jubiläumsauftakt in der Lateranbasilika 

Kommunikation der Hoffnung: Jubiläumsauftakt in der Lateranbasilika

Bei der Eröffnung des Jubiläums der Kommunikation in der Lateranbasilika stand die Hoffnung im Mittelpunkt. Die Veranstaltung, die am Freitagabend, 24. Januar 2025, in Rom stattfand, setzte ein starkes Zeichen für eine neue Art der Kommunikation.

Mario Galgano - Vatikanstadt

„Herz und Hoffnung“ – diese beiden Werte stellte die katholische Kirche beim Jubiläum der Kommunikation in den Fokus.  Eingeleitet wurde das Jubiläum mit einer Bußliturgie von Pater Giulio Albanese und einer internationalen Messe zu Ehren des heiligen Franz von Sales, des Schutzpatrons der Kommunikationsarbeiter.

Kardinal Baldo Reina, der Generalvikar des Papstes, hob in seiner Predigt die zentrale Botschaft hervor: Kommunikation müsse mit Sanftmut erfolgen, ohne Aggression, und solle der Wahrheit dienen. Dabei zitierte er die Bibelstelle über die Ehebrecherin, die von Jesus nicht verurteilt, sondern auf einen Weg der Hoffnung geschickt wurde. „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“, erinnerte der Kardinal und betonte, dass echte Kommunikation von Demut und Mitgefühl geprägt sein müsse, statt Stolz oder Überheblichkeit zu fördern.

Konzept der Hoffnung

Auch das Konzept der Hoffnung stand im Mittelpunkt. Kardinal Reina erklärte, dass Jesus den Menschen nicht über ihre Fehler definiere, sondern ihre Würde und ihr Potenzial betone. Seine abschließenden Worte an die Ehebrecherin, „Geh und sündige von nun an nicht mehr“, seien ein Aufruf zur Zukunft und zur Veränderung. Diese Haltung solle auch in der modernen Kommunikation zum Tragen kommen, indem Menschen Würde erfahren und neue Perspektiven erhalten.

Die Feier im Lateran
Die Feier im Lateran

Die Bußliturgie, die vor der Messe stattfand, griff ebenfalls die Thematik der Hoffnung auf. Auszüge aus der päpstlichen Bußbulle „Spes non confundit“ wurden verlesen, die dazu auffordert, die Hoffnung im Herzen neu zu entfachen. Pater Giulio Albanese, der der Feier vorstand, betonte in seiner Meditation, dass das Jubiläumsjahr der Hoffnung eine persönliche Veränderung verlange. „Die Welt der Kommunikation ist eine Welt der Mission“, so Albanese, und diese Mission müsse mit christlichen Werten wie Liebe und Barmherzigkeit erfüllt werden.

Die Reliquien des heiligen Franz von Sales, die für die Feierlichkeiten nach Rom gebracht wurden, rührten die Anwesenden. Sie symbolisierten die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart in der Kommunikation. Papst Franziskus selbst forderte die Kommunikatoren auf, Hoffnung zu säen, indem sie sich für eine respektvolle und aufbauende Kommunikation einsetzen. „Träger der Hoffnung zu sein“ sei die zentrale Botschaft für alle, die sich dem Beruf der Kommunikation widmen.

(vatican news)

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25. Januar 2025, 11:11
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