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Archivbild: Öffnung der Heiligen Pforte zum Außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit am 8. Dezember 2015 Archivbild: Öffnung der Heiligen Pforte zum Außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit am 8. Dezember 2015 

Heiliges Jahr 2025 unter dem Motto: „Pilger der Hoffnung“

Das nächste ordentliche Heilige Jahr wird in drei Jahren beginnen. Jetzt wurde das Thema dazu bekannt gegeben. Der Papst hatte das offizielle Motto bereits am vergangenen 3. Januar bei einer Audienz mit dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung gebilligt.

Mario Galgano und Eugenio Bonanata - Vatikanstadt

Kurienerzbischof Rino Fisichella sagte diesbezüglich in einem Interview mit dem TV-Sender Telepace, dass es dem Papst ein großes Anliegen sei, das Heilige Jahr 2025 „bestmöglich vorzubereiten“. Man habe ein Motto gewählt, so Fisichella, das sich „in zwei Worten zusammenfassen lässt“: „Pilger der Hoffnung“.

Eine effiziente Organisation

Wie bei jedem Motto bestehe die Bedeutung des Themas für das Heilige Jahr darin, mit den Begriffen, die gewählt werden, einen roten Faden für die Vorbereitung zu geben. Man habe deshalb Begriffe gewählt, die zentrale Themen des Pontifikats von Franziskus verdeutlichen würden, führte Fisichella weiter aus. Für die Vorbereitung seien in den nächsten beiden Jahren „viele Arbeiten zu erledigen“, sagte der Leiter des Dikasteriums, das für die Organisation des Heiligen Jahres zuständig ist. Er betonte, dass es darauf ankomme, eine „solide vorbereitende Wirkung“ zu erzielen und einen effizienten Organisationsapparat zu schaffen.

„Um diesen vollständig zu aktivieren, warte ich auf weitere Hinweise des Papstes“, sagte Erzbischof Fisichella. Obwohl die Arbeit bereits begonnen hätte, warte man noch auf die Prioritäten. Eine davon betreffe die Aufnahme von Pilgern und Gläubigen. Viele würden während des Heiligen Jahres in Rom erwartet, in der Hoffnung, dass in den nächsten zwei Jahren die gesundheitliche Notlage die Aktivitäten nicht mehr derart beeinträchtigen werde wie heute. Fisichella bestätigte, dass „die Kontakte mit der Stadtverwaltung Roms, der Region Latium und der italienischen Regierung fortgesetzt werden, damit alles in völliger Sicherheit und im Einklang mit der Aufnahmekapazität, die die Stadt immer garantiert hat, stattfinden kann“.

Krippen-Ausstellung als Werk der Evangelisierung

Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung äußerte sich auch sehr zufrieden über die Ergebnisse der Ausstellung „100 Krippen im Vatikan“, die bis zum 9. Januar unter der Bernini-Kolonnade auf dem Petersplatz zu sehen war. Nach den Worten des italienischen Kurienerzbischofs war es „ein großes Werk der Evangelisierung“, was auch durch die Zahl der Besucher bestätigt wurde: „Wir haben diesmal insgesamt 190.416 Besucher zählen können. Das ist eine sehr hohe Beteiligung, die die Aufmerksamkeit der Menschen für dieses wunderbare Zeichen, wie der Papst in seinem Apostolischen Schreiben 2019 die Weihnachtskrippe nannte, bestätigt.“

Viele Kinder, Jugendliche und Familien, so Fischella weiter, seien auf den Petersplatz gekommen, um die ausgestellten Werke zu bewundern, und hätten damit bestätigt, dass die vom Heiligen Franziskus von Assisi 1223 in Greccio eingeweihte Krippe noch immer ein lebendiger Brauch sei, „der unsere Herkunft, unsere Identität und unsere Kultur repräsentiert“. Die Krippe, so der Kurienerzbischof abschließend, „steht für einen Reichtum an Traditionen, den wir nicht aufgeben dürfen“.

(vatican news)

13 Januar 2022, 12:43