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Papst ermuntert christliche Unternehmer zu mehr Kreativität

Nur kreative Unternehmer sind gute Unternehmer. Das hat Papst Franziskus in einer Videobotschaft an einen italienischen Verband christlicher Unternehmer gesagt. Alle, die Firmen und Betriebe leiten, seien dazu aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten, damit die durch Corona ausgelöste Krise die Lage der Welt zum Besseren wendet.

„Wachst in der Kreativität! Habt keine Angst!“, sagte Franziskus in dem Video. „Und wenn ihr Angst habt, denkt an die Kreativität, die eure Eltern hatten. Diese Kreativität müsst ihr voranbringen.“ Aus einer Krise komme man nie unverändert heraus, sondern entweder besser oder schlechter, so der Papst mit Blick auf die COVID-Notsituation. Die Unternehmer hätten in dieser Hinsicht noch viel zu tun. Franziskus lud sie dazu ein, auf den Herrn zu schauen: „Gott hat uns Kreativität gelehrt". Und weiter: „Ein Unternehmer, der keine Kreativität hat, ist kein guter Unternehmer, denn er wird nicht wissen, wie er sie gut nutzen kann, oder er steckt sie in seinen Kleiderschrank, so dass sie nicht wächst", sagte Franziskus wörtlich in seinem frei gehaltenen Impuls.

Das Video entstand bei einer Audienz des Papstes an den Präsidenten der UNIAPAC (Internationale Vereinigung christlicher Unternehmer), Bruno Carlos Pinto Basto Bobone, am vergangenen 6. November; die Union verbreitete es über soziale Medien.

Die UNIAPAC ist 90 Jahre alt

1931 schlossen sich katholische Unternehmer aus den Niederlangen, Belgien und Frankreich zur „Internationalen Konferenz der Vereinigung Katholischer Unternehmer“ zusammen. Anlass war der vierzigste Jahrestag der Enzyklika „Rerum novarum" von Leo XIII. Ziel war und ist es, Unternehmer und Führungskräfte zusammenzubringen, die sich bei der Erfüllung ihrer beruflichen Aufgaben von der christlichen Soziallehre inspirieren lassen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich die UNIAPAC in weiteren europäischen Ländern und in Lateinamerika. In den 1960er Jahren wurde sie zu einer ökumenischen Vereinigung und erhielt ihren heutigen Namen.

(vatican news – gs)

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13. November 2021, 10:04