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Weltmissionssonntag: Papst dankt Missionaren für ihren Einsatz

Am Weltmissionssonntag hat Papst Franziskus den weltweit tätigen Missionaren für ihren Einsatz gedankt. Oft bezahlten sie ihr Zeugnis für das Evangelium sehr teuer, so Franziskus im Anschluss an sein Mittagsgebet an diesem Sonntag.

„Und sie tun dies nicht, um Proselytismus zu betreiben, sondern um das Evangelium in ihrem eigenen Leben in Ländern zu bezeugen, die Jesus nicht kennen. Vielen Dank an die Missionare!“, betonte der Papst. In diesem Zusammenhang hob Franziskus das beispielhafte Wirken zweier Italienerinnen hervor, die an diesem Wochenende in Brescia und Rimini seliggesprochen wurden: die Dienerin der Nächstenliebe Schwester Lucia dell'Immacolata und die angehende Medizinerin Sandra Sabattini. Beide hätten mit ihrem Leben das Evangelium verkündet.

Größte weltweite Solidaritätsaktion

Bereits seit Anfang Oktober läuft der Monat der Weltmission, der stets am vierten Sonntag des Monats im Weltmissionssonntag gipfelt. Der Monat der Weltmission ist die größte weltweite Solidaritätsaktion der katholischen Kirche. Papst Pius XI. setzte den „Sonntag der Weltmission“ 1926 ein. Dabei sammeln missio-Werke in rund 100 Ländern Spenden für die Seelsorge, Ausbildung und katholische Sozialarbeit in den ärmsten Bistümern der Welt.

Die weltweite Zahl der Katholiken steigt dabei laut Angaben des vatikanischen Missionsdienstes Fides; nur in Europa gibt es einen Abwärtstrend. 1,34 Milliarden Katholiken zählte die Weltkirche Ende 2019. Das waren laut Fides 15,4 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil der katholischen Christen an der Weltbevölkerung stieg damit erneut leicht auf 17,7 Prozent. Einzig in Europa gab es ein deutliches Minus bei den Katholiken von 292.000.

(vatican news/kna - cs)

24 Oktober 2021, 13:18