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Der Papst vor der römischen Marienikone Salus populi Romani in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom am 8, Dezember 2020 Der Papst vor der römischen Marienikone Salus populi Romani in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom am 8, Dezember 2020  (Vatican Media)

Papst: Vergesst nicht die Corona-Leidtragenden

Papst Franziskus hat an alle Benachteiligten und die von der Covid-19-Pandemie besonders Betroffenen erinnert. Aus Anlass des Mariologischen Marianischen Internationalen Kongresses verwies er am Mittwoch auf die Gabe Marias, vor allem für Menschen an den Grenzen der Gesellschaft da zu sein.

„Sie ist die Mutter aller, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit oder Nationalität“, so der Papst in einer Videobotschaft an die Teilnehmer. Der Mariologische Marianische Internationale Kongress wird von der Päpstlichen Marianischen Internationalen Akademie organisiert und findet Seit diesem Mittwoch bis Samstag (11. September) als Videokonferenz statt. Geleitet wird das Treffen mit rund 300 Teilnehmern vom Kulturbeauftragten des Papstes, Kurienkardinal Gianfranco Ravasi.

Die Konferenz wird zum ersten Mal per Videokonferenz abgehalten. Eine andere Art und Weise als sonst, dieses Ereignis zu feiern, bekräftigte Franziskus in seiner Botschaft und teilte die Freude der Teilnehmer, dass die Konferenz trotzdem stattfinde. Er fügte jedoch an, dass „unsere Freude nicht den stillen Schrei so vieler Brüder und Schwestern vergessen darf, die unter sehr schwierigen Bedingungen leben, die durch die Pandemie noch verschlimmert werden“. „Die wahre Freude, die vom Herrn kommt“, so der Papst weiter, „gibt immer den Stimmen der Vergessenen Raum, damit wir gemeinsam mit ihnen eine bessere Zukunft aufbauen können“. Maria erziehe, betont er, „in der Schönheit der evangelischen Nachfolge und im Dienst am Gemeinwohl der Menschheit und des Planeten. Sie tue dies, um auf diese Stimmen zu hören, und sie selbst werde zur Stimme der Stimmlosen.

Die Tätigkeit der „Pontificia Academia Mariana Internationalis“

Der Papst erinnerte auch daran, wie die päpstliche Akademie „Mariana Internationalis“ in den mehr als sechzig Jahren ihres Bestehens stets „Einsichten, Intuitionen, Ideen und Erkenntnisse“ in einer Zeit des Wandels angeboten habe, und wiederholte, was er am 4. Dezember 2019 an die Päpstlichen Akademien schrieb: „Die Mariologie ist eine notwendige Präsenz des Dialogs zwischen den Kulturen, die fähig ist, Geschwisterlichkeit und Frieden zu nähren“. Die Päpstliche Akademie, die in ihrem Engagement für die Erneuerung verharrt, versuche, die Zeichen dieser Zeit zu lesen, „zum Nutzen der Kirche und aller Frauen und Männer guten Willens“.

Das Geheimnis des fleischgewordenen Wortes

In Anlehnung an die Worte von Papst Benedikt XVI. betonte Franziskus, dass „das Geheimnis, das in der Person Marias liegt, das Geheimnis des menschgewordenen Wortes Gottes ist“. Ein Wort, das die Volksfrömmigkeit nähre, die gerade aus der Muttergottes „ihre Natürlichkeit“ schöpfe.

(vatican news/kna – mg)

08 September 2021, 16:25