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Share the Journey: Es geht darum, Flüchtlinge auf ihrem Weg zu unterstützen Share the Journey: Es geht darum, Flüchtlinge auf ihrem Weg zu unterstützen   (ANSA)

„Share the Journey“: Papst ruft zur Begleitung von Flüchtlingen auf

Papst Franziskus hat zur weltweiten Unterstützung der Caritas-Kampagne für Flüchtlinge „Share the Journey“ sowie der dazugehörigen Aktionswoche aufgerufen.

Der Papst sandte ein Grußwort an die Teilnehmer eines Solidaritätsessens, das Caritas Internationalis im Rahmen der Kampagne an diesem Dienstag in Rom organisiert; es findet am Vortag des Weltflüchtlingstages am 20. Juni statt und richtet sich an Flüchtlinge und Migranten.

Ausgehend von der Aktion in Rom wandte sich der Papst an alle Unterstützer der Aktionswoche, an Institutionen wie freiwillige Helfer: „Mit dieser Botschaft möchte ich euch dazu ermutigen, euren Weg mit den Migranten und Flüchtlingen zu gehen und ein Essen mit ihnen zu teilen, wie es die Caritas heute tut.“

Franziskus rief erneut zu einer Kultur der Begegnung mit Flüchtlingen auf, aus der Solidarität und ein geschwisterlicher Umgang entstehen könnten.

Aktionswoche gehört zu einer auf zwei Jahre angelegten Kampagne

 

In rund 160 Ländern der Süd- und Nordhalbkugel beteiligen sich Migranten und Flüchtlinge sowie Freiwillige und Helfer an der Kampagne „Share the Journey - Begleite die Reise“. Die weltweite Aktionswoche, die noch bis zum 24. Juni läuft, ist Teil der Caritas Internationalis-Kampagne, die im vergangenen Herbst startete und auf zwei Jahre angelegt ist.

“ Herz und Verstand öffnen für Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen ”

Ziel der Initiative ist es, mehr Bewusstsein und mehr Offenheit für Migranten zu schaffen. Es gehe darum, „Herz und Verstand zu öffnen für Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen - auch wenn das oft nicht einfach ist“, sagte Kardinal Luis Antonio Tagle aus Manila bei der Vorstellung der Initiative im September im Vatikan. Tagle ist Präsident von Caritas Internationalis.

Ein solcher Bewusstseinswandel soll laut Tagle vor allem dadurch erfolgen, „dass man Orte und Gelegenheiten schafft, sich persönlich zu begegnen“. Dies könnten Kirchengemeinden, Familien, Verbände und Vereine, aber auch Nachbarschaften sein, die sich an der Aktionswoche beteiligen.

(vatican news – pr)
 

19 Juni 2018, 12:35