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Tritt immer wieder entschieden für Flüchtlinge ein: Papst Franziskus Tritt immer wieder entschieden für Flüchtlinge ein: Papst Franziskus  (AFP or licensors)

Papst fordert globalen Pakt für Flüchtlinge: Eintracht, Solidarität, Menschlichkeit

Papst Franziskus hat beim Angelus-Gebet zu mehr Solidarität gegenüber Flüchtlingen und zu menschenwürdigen Lösungen in der Immigrationspolitik aufgerufen. Am Mittwoch ist Weltflüchtlingstag.

Mit Blick auf den Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen und die kommenden internationalen Gipfeltreffen zu Fragen der Flüchtlings- und Immigrationspolitik mahnte der Papst die Weltgemeinschaft zu mehr Eintracht und mehr Menschlichkeit gegenüber jenen Menschen, die aufgrund von Krieg und Verfolgung dazu gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen.

Hier zum Nachhören

 

Globaler Pakt für Flüchtlinge bis Ende 2018

 

Bis Ende des Jahres will die Staatengemeinschaft einen globalen Pakt für Flüchtlinge erarbeiten, der konkrete Hilfsmaßnahmen definiert, mit denen weltweit auf Fluchtbewegungen reagiert werden kann. Grundlage dieses Paktes bildet die New Yorker Erklärung der UNO vom September 2016, die Prinzipien der internationalen Zusammenarbeit und der Verantwortungsteilung von 193 Mitgliedsstaaten enthält. Großes Ziel ist hierbei, die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf große Flucht- und Migrationsbewegungen langfristig zu verbessern. 

Der Papst gab beim Angelus seiner Hoffnung auf einen solchen globalen Pakt Ausdruck: "Ich hoffe, dass die an diesen Prozessen beteiligten Staaten eine Übereinkunft erzielen, um mit Verantwortung und Menschlichkeit denjenigen Hilfe und Schutz zukommen zu lassen, die dazu gezwungen sind, ihre eigenen Länder zu verlassen." 

 

Den Kontakt zu Flüchtlingen suchen

 

Doch nicht nur Staaten und Institutionen, sondern alle Bürger seien dazu aufgerufen, Flüchtlingen nahe zu sein und ihnen respektvoll zu begegnen, betonte der Papst weiter. In einer Kultur der Begegnung und durch Hilfestellungen bei der Integration könnten viele Probleme gelöst werden, so Franziskus.

(vatican news – pr)

 

17 Juni 2018, 12:55