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Klinische Versuche zur Blutfilterung bei COVID-19-Patienten Klinische Versuche zur Blutfilterung bei COVID-19-Patienten  (ANSA)

D: Blutspende-Versorgung während Corona ist eine Achterbahnfahrt

Auch nach einer Corona-Impfung ist eine Blutspende möglich. Darauf weist der Blutspendedienst in Deutschland hin. Im Gespräch mit dem Kölner Domradio erläutert der Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes, Stephan David Küpper, was es beim Blutspenden in Zeiten von Corona zu beachten gilt.

Zurzeit würden Blutspenderinnen und Blutspender immer wieder genau das fragen - ob eine Blutspende nach einer Corona-Impfung möglich sei. Blutspenden gehe schon am Tag nach der Impfung, sofern es keine Impfreaktionen, wie zum Beispiel Fieber oder eine lokale Schwellung gebe, so der Sprecher. Das gelte im Übrigen bei allen Impfstoffen. Das gespendete Blut werde nicht auf Corona-Viren getestet, da sie sich nicht durch eine Bluttransfusion übertragen lassen.

Hier das Interview mit DRK-Blutspendendienst Pressesprecher David Küpper

Für die Patientinnen und Transfusionsempfänger bestehe daher keine Gefahr. Blutspenden sei zudem trotz Ausgangsbeschränkung möglich, erinnerte der Sprecher des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Versorgung schwerkranker Patienten konnte garantiert werden

In den vergangenen Monaten sei es mit vereinten Anstrengungen gelungen, die Versorgung schwerkranker Patienten mit Blutkonserven zu garantieren. Das Rote Kreuz sei allen Menschen dankbar, die mit ihren Blutspenden dazu beigetragen hätten. Gleichzeitig appelliert Küpper, dies auch in den kommenden Wochen und Monaten zu tun. „Das Gesundheitssystem kann nicht funktionieren, wenn keine Blutkonserven zur Verfügung stehen, deshalb ist es wichtig, dass weiterhin Blut gespendet wird – dieser selbstlose Einsatz dient der ganzen Gesellschaft“, so Pressesprecher Stephan David Küpper.

(domradio – mg)

07 Mai 2021, 11:08