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Menschenhandel (Symbolbild) Menschenhandel (Symbolbild) 

UN-Bericht: Menschenhandel seit Covid-Pandemie zugenommen

Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Sexuelle Ausbeutung, Zwangsarbeit und andere Arten von Menschenhandel sind wieder auf dem Vormarsch. Der am Mittwoch veröffentlichte Bericht sagt zudem aus, dass zunehmend auch Kinder betroffen sind.

Die Vereinten Nationen verzeichnen einen Anstieg bei Menschenhandel. Im Vergleich zu den Vor-Corona-Tagen sei die Zahl der Opfer um ein Viertel gestiegen, die Fälle von Zwangsarbeit im Zeitraum 2019-2022 fast um die Hälfte. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des in Wien ansässigen UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hervor.

UNODC-Chefin Ghada Waly führt die Zahlen auf „Konflikte, klimabedingte Katastrophen und globale Krisen“ zurück. Die Missstände hätten die Vulnerabilität von Menschen weltweit verschlimmert. Besonders betroffen seien Kinder, die mittlerweile 38 Prozent der entdeckten Opfer ausmachen. „Wir müssen die strafrechtlichen Maßnahmen verstärken, um die Verantwortlichen an der Spitze der kriminellen Kette zur Rechenschaft zu ziehen, grenzüberschreitend an der Rettung von Opfern arbeiten, und sicherstellen, dass Überlebende die Unterstützung erhalten, die sie brauchen“, so die ägyptische Diplomatin.

Der Großteil der Opfer von Menschenhandel bleiben laut UNODC Frauen und Mädchen mit 61 Prozent. Während diese vor allem von „sexueller Ausbeutung“ betroffen seien, überwiege bei männlichen Opfern Zwangsarbeit als Motiv. Einen Fokus legt der diesjährige UN-Bericht auf den afrikanischen Kontinent. Von hier stammt UNODC zufolge fast jedes dritte Opfer von grenzüberschreitendem Menschenhandel.

(kna – fl)

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11. Dezember 2024, 11:18
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