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Schäden durch Waldbrände in Chile Schäden durch Waldbrände in Chile  (AFP or licensors)

Chile: „Lage ist katastrophal“

Bei den verheerenden Waldbränden an der chilenischen Küste wächst die Zahl der Opfer. Der Erzbischof von Santiago de Chile, Fernando Chomail Garib, bezeichnet die Situation in der betroffenen Gegend als „wirklich tragisch, ein Desaster“.

„Bislang sind 150 Menschen ums Leben gekommen, viele sind verletzt und werden vermisst. Die betroffenen Menschen haben fast alles verloren, viele Häuser, ganze Gebäude und mehrere Schulen sind zerstört worden“, sagte der Erzbischof gegenüber der Nachrichtenagentur Fides.

Besonders betroffen ist die Region Valparaíso. In Viña del Mar wurden eine Kirche und eine Kapelle zerstört, ebenso in den Städten Quilpué und Villa Alemana, wie die dortige Diözese mitteilte. In Viña del Mar, Quilpué und Villa Alemana sind Hunderttausende von Einwohnern besonders gefährdet.

27.000 Hektar Land von den Bränden betroffen

Die Feuer waren am vergangenen Freitag ausgebrochen und haben sich seither verbreitet. Am Sonntag wurden rund 165 Feuer registriert, davon vierzig außerhalb der Kontrolle der Feuerlöscharbeiten. Starke Winde behindern das Löschen der Flammen und fachen die Brände stetig wieder an. Laut chilenischem Katastrophenschutz sind rund 27.000 Hektar Land von den Bränden betroffen.

(fides – ww)  

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07. Februar 2024, 10:32