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Monsunregen in Allahabad (Indien) Monsunregen in Allahabad (Indien)  (AFP or licensors)

Indien/China: Hunderte Tote wegen Hochwasser

Erst Westdeutschland, dann China, nun Indien: Hochwasser hinterlässt weltweit eine zerstörerische Spur. Mehr als 50 Menschen sind nach tagelangen, verheerenden Regenfällen in Zentralchina ums Leben gekommen, als ein Taifun Shanghai und die Region bedroht. Im Westen Indiens starben mehr als 76 Menschen in den Monsunregenfällen, weitere Personen werden vermisst.

Retter in Indien durchkämmten am Samstag Schlamm und Trümmer auf der verzweifelten Suche nach Überlebenden, während die Zahl der Todesopfer durch die schweren Monsunregen auf 76 stieg und fast 90.000 Menschen evakuiert wurden.

Sintflutartige Regenfälle haben die Westküste Indiens in den letzten Tagen heimgesucht, wobei in der Nähe der Handelshauptstadt Mumbai Dutzende von Menschen vermisst wurden und im Urlaubsstaat Goa die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten herrschten. „Regenfälle in verschiedenen Teilen des Staates führten zur Überlastung von Dämmen“, teilte Landesregierung von Maharashtra in einer Pressemitteilung mit. Die Teams der National Disaster Response Force (NDRF) konnten am Freitag aufgrund des schlechten Wetters nicht mit ihren Hubschraubern in dem Gebiet landen, konnten aber schließlich die Bewohner retten, als das Wasser zurückging.

Die Region um Goa litt unter den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten, so der Ministerpräsident des Bundesstaates, Pramod Sawant, der sagte, der Monsun habe in der Region „weitreichende Schäden“ verursacht, aber keine Opfer gefordert.

Rettungsteams und Militäreinheiten arbeiteten daran, die durch die Überschwemmungen gestrandeten Menschen zu evakuieren, aber ihre Operationen wurden durch Erdrutsche behindert, die Straßen blockierten, darunter auch die Hauptautobahn zwischen Mumbai und Goa.

(vatican news/ucan – mg)

24 Juli 2021, 12:59