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Orthodoxe Kirchenvertreter in Serbien im Kontext der jüngsten Patriarchenwahl Orthodoxe Kirchenvertreter in Serbien im Kontext der jüngsten Patriarchenwahl  (ANSA)

Serbien: Orthodoxer Bischof Irinej an Corona erkrankt

Der serbisch-orthodoxe Bischof Irinej (Bulovic) ist an Corona erkrankt. Er befindet sich laut dem Nachrichtenportal „orthodoxtimes“ bereits in Quarantäne und in ärztlicher Behandlung.

Der Bischof hat demnach schweres Fieber aber keine Lungenentzündung, wie es hieß. Wann und wo sich der Bischof mit dem Virus angesteckt haben könnte, wurde nicht berichtet. Am Donnerstag und Freitag dürfte in Belgrad bei der Versammlung der serbisch-orthodoxen Bischöfe zur Patriarchenwahl bzw. der Amtseinführung des neuen Patriarchen die Gefahr freilich recht groß gewesen sein.

Irinej war Kandidat für das Patriarchenamt

Noch am vergangenen Donnerstag war Irinej unter jenen drei Kandidaten, die von der serbisch-orthodoxen Bischofsversammlung als Kandidaten für das Patriarchenamt gewählt wurden. Dem Vernehmen nach hatte er die meisten Stimmen bekommen. Das Los fiel schließlich auf Metropolit Porfirije (Peric), der am Freitag als neuer serbisch-orthodoxen Patriarchen inthronisiert wurde.
Der 74-jährige Bischof der Backa mit Sitz in Novi Sad zählt zu den einflussreichsten Bischöfen der serbisch-orthodoxen Kirche. Er ist der Informationsbeauftragte und Sprecher der serbisch-orthodoxen Kirche. Schon die Patriarchenwahl war von der Corona-Infektion des dienstältesten 85-jährigen Bischofs, Lavrentije (Trifunovic) von Saba, überschattet gewesen, der eigentlich die Patriarchenwahl hätte leiten sollte. Der 85-jährige wird seit Mittwoch in einer Belgrader Klinik behandelt.

(kap – pr)
 

21 Februar 2021, 11:09