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Erschöpfte Migranten aus Honduras nach der Auflösung der Flüchtlingskarawane Erschöpfte Migranten aus Honduras nach der Auflösung der Flüchtlingskarawane  (ANSA)

Guatemala: Flüchtlings-Karawane vor dem Aus

Der Einsatz von Sicherheitskräften hat dazu geführt, dass sich eine große Flüchtlingskarawane, die in Honduras aufgebrochen war, in Guatemala nahezu aufgelöst hat.

Nur noch einzelne Gruppen setzen nach Angaben der Nachrichtenagentur ap ihren Weg fort, der sie über Mexiko in die USA führen soll. Hingegen sind Tausende von Migranten, unter denen auch viele Kinder und Jugendliche sind, umgekehrt. Die guatemaltekischen Behörden boten ihnen organisierte Rückfahrten per Bus nach Honduras an; auf dieses Angebot gingen mehr als 2.000 Personen ein.

Ins Stocken geraten war die Flüchtlingskarawane in Guatemala am Wochenende, als Sicherheitskräfte mit Schlagstöcken und Tränengas gegen die Marschierenden vorgingen.

Kaum ein Land in Zentralamerika war im letzten Herbst von den Wirbelstürmen Iota und Eta so stark betroffen wie das ohnehin schon arme Honduras. Hinzu kommen Bandenkriminalität, Arbeitslosigkeit und die Corona-Krise.

(ap – sk)
 

20 Januar 2021, 11:28