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Kundgebung für Lebensschutz in den USA (Archivbild) Kundgebung für Lebensschutz in den USA (Archivbild) 

USA: Bischöfe loben Lebensschutz-Dokument

Die US-Bischofskonferenz (USCCB) lobt die Unterzeichnung der „Genfer Konsenserklärung“ durch Außenminister Mike Pompeo. In Sachen Lebensschutz zeigen sich die Bischöfe mit der Regierung von Präsident Donald Trump zufrieden.

„Wir sind der Regierung dankbar für die führende Rolle, die sie bei dieser historischen Erklärung gespielt hat“, heißt es in der Erklärung der Bischofskonferenz vom Donnerstag. Jeder Mensch habe ein Recht auf Leben, und die Familie sei das Fundament einer gesunden Gesellschaft.

„Ebenso wichtig ist, dass die Erklärung deutlich macht, dass jedes Land das souveräne Recht hat, seine eigenen Gesetze in Bezug auf Abtreibung frei von äußerem Zwang zu bestimmen“, betonen die Bischöfe weiter. „Wir hoffen, dass diese Erklärung als Katalysator dafür dienen wird, dass diese 33 Nationen und viele andere mehr beharrlich und vereint gegen mächtige internationale Kräfte auftreten, die Abtreibung fördern und die Familie in der ganzen Welt untergraben“.

Umstrittener Auftritt: Trump im Juni mit einer Bibel
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Trump braucht die Stimmen der Christen

Pompeo hat die „Geneva Consensus Declaration“ am 22. Oktober in einem virtuellen Akt unterzeichnet. In dem Grundsatzdokument halten bislang 33 Länder fest, dass Abtreibung kein Menschenrecht sei. Sie fordern zugleich eine Stärkung von Frauen und Familien. Die Initiative wurde von den USA mitinitiiert. Trump hofft bei den Präsidentenwahlen vom 3. Oktober auf Stimmen von Christen und Lebensschützern.

In der Selbstverpflichtung wird unter anderem das Ziel formuliert, den Zugang von Frauen zu einer optimalen Gesundheitsversorgung zu garantieren, ohne dabei Abtreibung einzubeziehen. So wird etwa die Krankenversicherung als weltweiter Standard besonders für Frauen und Mädchen gefordert.

(usccb/vatican news – pr)
 

30 Oktober 2020, 14:11