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Wegen der schweren Corona-Krise fand das Requiem für Schwester Maria Rosa fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt Wegen der schweren Corona-Krise fand das Requiem für Schwester Maria Rosa fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt  (ANSA)

„Engel von Honduras“ stirbt mit 93 Jahren

Man nannte sie den „Engel von Honduras“ und die „Adoptivmutter von Tausenden von Kindern“: An diesem Wochenende ist die Franziskanerin Maria Rosa Leggol in Tegucigalpa mit 93 Jahren gestorben.

Leggol ist die Gründerin eines Verbands namens „Freund der Kinder“ (SAN). Seit 1964 hat dieser Verband sich darum bemüht, vernachlässigten oder auf der Straße lebenden Kindern eine Ausbildung zu verschaffen und eine Zukunft zu geben.

Dafür erhielt die Ordensfrau in der honduranischen Gesellschaft viel Anerkennung; sie war Trägerin von zwei Ehren-Doktorhüten. Als sie kürzlich bekanntgab, an Corona erkrankt zu sein, beteten Tausende von Menschen landesweit für sie oder schickten Solidaritätsbotschaften.

„Die Pandemie hat eine außerordentliche Frau von uns genommen“, sagte Staatspräsident Juan Orlando Hernández nach Empfang der Todesnachricht. Bei aller Trauer könne Honduras „doch auch stolz sein, eine solche ungewöhnliche Bürgerin gehabt zu haben“. Das Erzbistum der Hauptstadt Tegucigalpa kündigte an, es werde sich um eine Seligsprechung von Schwester Maria Rosa  bemühen.

(el heraldo – sk)
 

19 Oktober 2020, 11:01