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Proteste in Ecuador nachdem Präsident Lenin Moreno die Treibstoff-Subventionen stoppte Proteste in Ecuador nachdem Präsident Lenin Moreno die Treibstoff-Subventionen stoppte 

Ecuador: Kirche wirbt für friedliche Lösung in Treibstoff-Krise

In Folge der Streiks und Ausschreitungen im Land hat die katholische Kirche in Ecuador zu „Frieden, Gerechtigkeit und Dialog“ aufgerufen. Gewalt in jeder Form sei abzulehnen, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Stellungnahme.

Die Mitteilung richtet sich sowohl an die Regierung als auch an die Bevölkerung. Die Bischöfe Ecuadors werben darin für den Dialog als „sinnvollsten und effizientesten Weg für Politiker, Arbeitgeber und Gewerkschaftsvertreter, um neue Lösungen zu finden.“

In dieser Woche schnellten die Spritpreise in dem südamerikanischen Land in die Höhe, weil die Regierung beschlossen hatte, die Subventionen zu stoppen. Die gewaltvollen Proteste veranlassten die Regierung von Präsident Lenin Moreno dazu, den Ausnahmezustand zu verhängen.

(sir – tg)

05 Oktober 2019, 11:46