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Der Oppositionsführer Juan Guaido, der sich zum Präsidenten erklärt hat, spricht vor seinem Haus mit Journalisten Der Oppositionsführer Juan Guaido, der sich zum Präsidenten erklärt hat, spricht vor seinem Haus mit Journalisten  (AFP or licensors)

Krise in Venezuela: Bischofskonferenz trifft Ordensgemeinschaften

Bei einem Treffen in Caracas haben sich Bischöfe und Ordensleute über die schwierige Lage im Land ausgetauscht. Dies meldete die Nachrichtenagentur Sir.

Die Teilnehmer seien besorgt über die derzeitige politische Lage im Land, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof José Luis Azuaje, gegenüber Sir. Man habe deshalb auch über gemeinsame Lösungen für die politische, humanitäre und wirtschaftliche Krise Venezuelas nachgedacht.

Bereits seit Jahren steckt das südamerikanische Land in einer tiefen Krise. Seit der Oppositionelle Juan Guaidó dem Staatschef Nicolas Maduro die Legitimation abgesprochen hat und sich selbst zum Übergangsstaatschef ernannte, spitzt sich die schwierige Lage Venezuelas weiter zu. Erst gestern waren Polizisten einer Spezialeinheit in das Guaidós Haus eingedrungen. Dieser stellte derweil an der Universität Caracas seine Pläne für die Zukunft des Landes vor.

(sir – rl)

01 Februar 2019, 13:51