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Tödliche Explosion einer Öl-Pipeline in Mexiko Tödliche Explosion einer Öl-Pipeline in Mexiko  (ANSA)

Mexiko: Bischof von Tula trauert um Explosions-Opfer

In einem offenen Brief spricht Juan Pedro Juárez Meléndez, Bischof von Tula, den Opfern, Verwundeten und Hinterbliebenen der Explosion einer Ölpipeline am Freitag in Tlahuelilpan sein Beileid aus. Gleichzeitig kündigt er an, Priester der Region in die Krankenhäuser zu senden, damit diese dort beten und unterstützen.

Bei der Explosion einer Ölpipeline im mexikanischen Bundesstaat Hidalgo kamen laut Medienberichten 66 Menschen ums Leben, mehr als 70 wurden verletzt. Gouverneur Omar Fayad erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Armee vor der Explosion wiederholt, aber ohne Erfolg, die Bevölkerung aufgefordert habe, sich von der Pipeline fernzuhalten.

Illegales Anzapfen

Mexiko hat ein großes Problem mit Treibstoffdiebstahl: Das Anzapfen von Pipelines kostet den Staat jährlich Milliarden Dollar. Nachdem das Leck an der Pipeline in Tlahuelilpan bekannt geworden war, hatten viele Menschen versucht, das Öl abzufüllen. In verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten kommt es in letzter Zeit immer wieder zu Benzinengpässen. Auch in der Hauptstadt Mexiko ist derzeit Anstehen an den Tankstellen angesagt.

(vatican news – ck)
 

20 Januar 2019, 13:50