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Tension on the border between Guatemala and Mexico with the arrival of Honduran migrants clamoring for passage Migranten vor der mexikanischen Grenze  (ANSA)

Mexiko: 17.000 Migranten haben mexikanischen Boden erreicht

Insgesamt 17.000 Migranten haben in den letzten Wochen in vier Karawanen mexikanischen Boden erreicht. Zudem seien rund 4.000 Migranten bereits wieder in ihre Heimat zurückgekehrt oder abgeschoben worden, berichten Medien unter Berufung auf die Bundespolizei.

Sechs Teilnehmer der Karawanen seien per Haftbefehl wegen Mordes oder Raub gesucht und verhaftet worden. Ihren Auftakt nahm die erste Karawane vor gut zwei Wochen in der als besonders gefährlich geltenden Stadt San Pedro Sula in Honduras. Der Gruppe  gelang es anschließend die Grenzen nach Guatemala sowie nach Mexiko zu überwinden und die wegen Überfällen berüchtigte Berglandschaft Chiapas zu durchqueren. Endziel der Migranten ist der Grenzübertritt in die USA.

Allerdings hat US-Präsident Donald Trump bereits erklärt, die Menschen nicht ins Land lassen zu wollen. Stattdessen schickte er zusätzliche militärische Kräfte zur Abschreckung an die Grenze. Inzwischen ist der Großteil der ersten Karawane in Mexiko-Stadt eingetroffen. Dort hoffen die Migranten auf ein Treffen mit dem künftigen Präsidenten Andres Manuel Lopez Obrador.

(kna - hs)

08 November 2018, 11:12