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Verfolgte Kirche: Die erste heilige Messe in Mar Toma (Irak) nach der Befreiung vom IS Verfolgte Kirche: Die erste heilige Messe in Mar Toma (Irak) nach der Befreiung vom IS   (ANSA)

Kirche in Not: Hilfe für verfolgte Christen

Das internationale katholische Hilfswerk für verfolgte und bedrohte Christen hat mit 125 Millionen Euro einen Spendenrekord verbucht. Damit seien mehr als 5.300 Projekte in 149 Ländern gefördert worden, erläuterte der Geschäftsführende Präsident Thomas Heine-Geldern gegenüber Vatican News.

Vor allem die Hilfe für Syrien und den Irak sei ausgeweitet worden, um diese ältesten christlichen Gemeinden zu erhalten.

Verstärkte Hilfe in Afrika 

Deutlich zugenommen habe auch der Anteil der Gelder, die „Kirche in Not" für Projekte in Afrika aufbringe. Die steigende Anzahl der Hilfsanträge aus Afrika spiegle auch das Wachstum der Kirche wider, heißt es in einer Aussendung der Organisation. Besonderes Augenmerk lege man auf die Länder in der Sahelzone, ferner auf Nordnigeria, Kenia und Tansania. Alles Länder, in denen sich eine aggressive Form des Islam ausbreite.


Nationalbüros rund um den Globus


Knapp zwei Drittel der Spenden kamen aus Einzelspenden, mehr als 20 Prozent aus Erbschaften.

Die meisten Spenden erhielt die päpstliche Stiftung in Frankreich (29,5 Mio.), gefolgt von Großbritannien (18,2 Mio.), Spanien (13,2 Mio.), Deutschland (12,4 Mio.) und der Schweiz (9,1 Mio.). Österreich knackte erstmals die drei Millionen Euro Grenze.

(vatican news – ck)

 

05 Juli 2018, 16:39