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Vatican News
Fabrik in Elfenbeinküste Fabrik in Elfenbeinküste  (AFP or licensors)

Elfenbeinküste: Menschen werden wie Sklaven behandelt

Die katholischen Bischöfe der Elfenbeinküste haben die Europäer zu einer gerechteren Handelspolitik aufgefordert. Das meldet die Katholische Nachrichtenagentur.

Bei der Debatte um Flucht und Migration sollte „der Westen beim Ausgangspunkt ansetzen und nicht beim Ende", sagte der Vorsitzende ihrer Bischofskonferenz, Bischof Ignace Bessi Dogbo, am Freitag bei einem Besuch des internationalen Hilfswerks „Kirche in Not" in München.

Keine fairen Preise

 

Es gelte, Afrikaner nicht erst dann zu unterstützen, „wenn sie als Migranten in Europa ankommen". Der Bischof sagte, auch aus seinem Land machten sich junge Menschen zu den Weg Reise nach Libyen und dann über das Mittelmeer. Ein Grund dafür sei, dass kleine Landwirte keine fairen Preise für Rohstoffe wie Kakao bekämen: „Sie werden teilweise wie Sklaven behandelt". Wenn sie von ihrem Lohn leben könnten, würden sie auch nicht auswandern. 

(kna)

06 Juli 2018, 15:56