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Wegen der Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen benötigen die Muslime zum Gebet den Schutz des Militärs. Wegen der Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen benötigen die Muslime zum Gebet den Schutz des Militärs.  (AFP or licensors)

Sri Lanka schließt Moscheen

Wegen der anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Buddhisten hat Sri Lanka nun die Moscheen zum Freitagsgebet geschlossen. Bereits vor kurzem war ein zehntätiger Notstand ausgerufen worden.

In Kandy, in Zentral-Sri-Lanka bleiben die Moscheen geschlossen. Aus Angst vor Unruhen will die Regierung diese auch nicht zum Freitagsgebet öffnen. Bereits vor wenigen Tagen wurde ein zehntägiger Notstand verhängt, da die Unruhen zwischen der buddhistischen Mehrheit und den wenigen Muslimen anhalten. Einen Höhepunkt erreichten diese Gewalttaten, als ein singalesischer Staatsbürger starb. Mittlerweile gab es bereits drei Tote sowie über 200 zerstörte muslimische Geschäfte und Wohnhäuser.

85 Personen wurden infolge dieser Unruhen bislang festgenommen und das Internet sowie die sozialen Medien bleiben in dem Land blockiert, um Fehlinformationen vorzubeugen. Mahesh Senanayake, Kommandant des Heeres, kündigte bei einem Besuch in Kandy an, die Präsenz des Militärs vor Ort zu erhöhen.

In dem vorwiegend buddhistisch geprägten Land kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und der Minderheit der Muslimen. Die wenigen Christen haben die Regierung gebeten, entschieden einzugreifen und die Unruhen und die Gewalt gegen die Muslime zu beenden.  

(asianews – nv)

10 März 2018, 14:50