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Eine Demonstration gegen Islamismus in Mogadischu, Oktober 2017 Eine Demonstration gegen Islamismus in Mogadischu, Oktober 2017  (AFP or licensors)

USA: Film über Christenverfolgung für Oscar nominiert

Die deutsch-kenianische Produktion „Watu Wote – All of us“ ist für einen Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert worden. Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hat die Produktion unterstützt.

Der Kurzfilm erzählt in 22 Minuten eine Geschichte von christlichen Geiseln, die von Muslimen vor islamistischen Terroristen beschützt werden. Das ganze basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 2015. Damals wurde zum wiederholten Male ein Bus im somalischen Grenzgebiet von der islamistischen al-Shabab-Miliz angegriffen. Da die Muslime im Bus die christlichen Mitfahrer nicht verrieten, konnten alle überleben.

Der 34-jährige Tobias Rosen war durch eine Zeitungsnotiz darauf aufmerksam geworden. Unterstützung für sein Projekt bekam Rosen unter anderem von „Kirche in Not“. Die Hilfsorganisation ist weltweit in über 140 Ländern tätig um verfolgten und notleidenden Christen zu helfen. Mit Regisseurin Katja Benrath und Kameramann Felix Striegel suchte er als Drehort die kenianische Magadi-Wüste aus. Die kenianischen und somalischen Darsteller haben auch im echten Leben religiöse Gewalt erlebt.

Der Film wurde 2016 an der Hamburg Media School als Abschlussarbeit eingereicht. Seither hat er bereits mehr als 60 Preise gewonnen, darunter die Auszeichnung als „Bester afrikanischer Film“ beim Filmfestival von Sansibar und Durban sowie den Gold Student Academy Award, der als „Oscar der Filmstudenten“ gilt.

(pm – fh)
 

19 Februar 2018, 13:55