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Ein Beter in der Josephskirche von Peking, 25. Januar Ein Beter in der Josephskirche von Peking, 25. Januar  (AFP or licensors)

„Käfig“, „Leiden“, „pastorale Lösungen“

Der chinesische Kardinal Joseph Zen hat den Vatikan einmal mehr vor einem zu großen Entgegenkommen gegenüber dem Pekinger Regime gewarnt.

In seinem Blog widerspricht der emeritierte Bischof von Hongkong in teilweise scharfen Worten einem begütigenden Interview von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin aus der vergangenen Woche. Beredt weist der 88-jährige Zen auf das „echte Leiden“ vieler Katholiken in China hin.

Parolin hatte mit Blick auf Verhandlungen zwischen dem Vatikan und China von seiner Hoffnung auf „pastorale Lösungen“ gesprochen. Für Zen entspricht die staatliche Kontrolle der katholischen Kirche, um die sich das Pekinger Regime bemüht, einem „Käfig“.

Zwischen dem Vatikan und der Volksrepublik China bestehen seit den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts keine diplomatischen Beziehungen mehr. Haupt-Streitpunkte sind Bischofsernennungen und das vom Vatikan diplomatisch anerkannte Taiwan.

(katholisch.de)
 

07 Februar 2018, 15:49