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Geschlossen: Grabes- und Auferstehungskirche in Jerusalem Geschlossen: Grabes- und Auferstehungskirche in Jerusalem 

Grabeskirche in Jerusalem aus Protest geschlossen

Die Grabeskirche in Jerusalem ist bis auf weiteres geschlossen: Die Verantwortlichen für die Kirche – griechisch-orthodox, katholisch und armenisch – wollen damit gegen die Israelische Politik demonstrieren.

Die „systematische und offensive Kampagne" gegen Kirchen und Christen habe mit der Ankündigung der Verantwortlichen in Jerusalem, Kircheneigentum wegen angeblicher Steuerschulden zu beschlagnahmen, „ein ungekanntes Ausmaß" erreicht, heißt es in einer am Sonntag vom griechisch-orthodoxen Patriarchen Theophilos III. öffentlich verlesenen Erklärung. Zu den Unterzeichnern gehören neben Theophilos auch Franziskanerkustos Francesco Patton sowie der armenische Patriarch Nourhan Manougian.

 

Es geht um Enteignung

 

Das Vorgehen Israels gegen die Kirchen gipfele in einem geplanten Gesetz, das am Sonntag vom zuständigen Ministerrat beraten werden soll. Es sieht vor, dem Staat die Enteignung von an Privatinvestoren verkauftem Kirchenland zu ermöglichen.

Opfer des auf die „Schwächung der christlichen Präsenz" angelegten Vorgehens seien verarmte Familien, „die ohne Nahrung und Wohnung ausgehen, ebenso wie die Kinder, die nicht mehr zur Schule gehen können".

(kna)

25 Februar 2018, 14:24