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Indonesien: Muslime sollen Muslime wählen

Anführer muslimischer Hardliner-Gruppierungen haben Muslime dazu aufgerufen, bei Wahlen für öffentliche Ämter nur für Glaubensgenossen zu stimmen. Nicht-Muslime könnten den Islam nicht verteidigen und die islamischen Lehren nicht adäquat anwenden, hieß es zur Begründung auf einer Kundgebung.

Kritik wurde auch gegen den indonesischen Präsidenten Joko Widodo laut, weil er Gruppen mit religiöser Intoleranz ins Visier genommen habe, unter anderem durch das Verbot der militanten Hizbut Tahrir-Gruppe.

Am 2. Dezember versammelten sich rund 40.000 Muslime aus Jakarta und West-Java, um an der Kundgebung teilzunehmen, mit der sie den ersten Jahrestag der Proteste gegen den ehemaligen chrislichen Gouveneur von Jakarta, Basuki Tjahaja Purnama, genannt Ahok, feierten. Das Sit-in wurde von verschiedenen muslimischen Gruppen koordiniert, darunter die Islamic Defenders Front, die 7 Millionen Mitglieder hat.

(ucanews)

05 Dezember 2017, 15:30