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Beim Jubiläum der Frauen im Vatikan Beim Jubiläum der Frauen im Vatikan   (Vatican Media)

Frauen im Vatikan: Friedensgesten gefragt

Der Verein der Frauen im Vatikan „Donne in Vaticano“ hat am Montagnachmittag zu einer Heilig-Jahr-Prozession durch die Heilige Pforte eingeladen. Etwa 150 Frauen und Männer folgten der Einladung und feierten abschließend eine Heilige Messe im Petersdom.

Im Mittelpunkt der Feier stand das Thema Hoffnung, das Papst Franziskus für das Jubiläumsjahr gewählt hat. Eine der Fürbitten galt dem Einsatz für eine Welt, „in der Frauen und Männer in Harmonie, mit gleichen Rechten und in Wechselseitigkeit leben ". Gebetet wurde auch dafür, dass „in der Kirche und in der Gesellschaft die Anerkennung der Würde der Frauen wachse“.

Die Eucharistiefeier leitete Pater Federico Lombardi, der geistliche Begleiter des vatikanischen Frauenvereins. Er erinnerte an „die vielen Tränen" der Gegenwart, die von Konflikten und Gewalt geprägt ist. Auch die Delegierten der Vereinigung gedachten der weltweiten „Kriege, Gewalttaten und Ungerechtigkeiten" und riefen dazu auf, „die Hoffnung auf eine bessere Welt zu bewahren und als Erste konkrete Friedensgesten zu setzen".

Beim Durchschreiten der Heiligen Pforte
Beim Durchschreiten der Heiligen Pforte   (Vatican Media)

Die Prozession führte unter Gebeten über die Via della Conciliazione auf der für Pilger vorgesehenen Spur. Nach dem Durchschreiten der Heiligen Pforte des Petersdoms begann die Messe am Kathedra-Altar um 18 Uhr.

Bei der Messe am Kathedra-Altar
Bei der Messe am Kathedra-Altar   (Vatican Media)

Vatikanischer Frauenverein 2016 gegründet

Der Verein der Frauen im Vatikan (DVA für „Donne in Vaticano“) veranstaltet kulturelle, soziale und spirituelle Initiativen und bietet Unterstützung für Frauen in schwierigen Lebenslagen, unabhängig davon, ob sie dem Laien- oder Ordensstand angehören. Die Mitgliedschaft steht allen weiblichen Papstangestellten offen. Die Präsidentin des 2016 gegründeten Vereins, Margherita Romanelli, ist im Dikasterium für die ganzheitliche menschliche Entwicklung tätig. Im Vatikanstaat und bei der Kurie arbeiten insgesamt mehr als 1.000 Frauen, die meisten davon in mittleren bis gehobeneren Positionen.

Papst Franziskus hat gezielt Frauen in Führungspositionen im Vatikan gestärkt. Am Sonntag gab er bekannt, dass die italienische Ordensschwester Raffaella Petrini im März 2025 die Leitung des Governatorats übernimmt, also der Verwaltung des Vatikanstaats mit etwa 2.000 Angestellten. Sie folgt auf Kardinal Fernando Vérgez Alzaga, der aus Altersgründen abtritt, und ist in dieser Position die erste Frau, aber nicht die erste Person ohne Priesterweihe. Der erste Gouverneur des Vatikanstaates war bei dessen Gründung 1929 auf Ernennung von Papst Pius XI. Graf Camillo Serafini.

(vatican news – gs)

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