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Werden den neuen Nuntius mutmaßlich beschäftigen: Aktuelle Proteste gegen die Premierministerin des Landes, Scheich Hasina Werden den neuen Nuntius mutmaßlich beschäftigen: Aktuelle Proteste gegen die Premierministerin des Landes, Scheich Hasina  (AFP or licensors)

Wiener Nuntiaturrat Randall wird Papstbotschafter in Bangladesch

Papst Franziskus hat den zuletzt an der Nuntiatur in Wien tätigen Vatikandiplomaten Kevin Randall zu seinem neuen Botschafter in Bangladesch ernannt. Gleichzeitig wurde der 57-jährige US-Amerikaner in den Rang eines Erzbischofs erhoben, teilte der vatikanische Pressesaal am Sonntag mit.

Randall war seit Anfang 2020 Nuntiaturrat an der diplomatischen Vertretung des Heiligen Stuhls in Wien und damit nach dem Apostolischen Nuntius Erzbischof Pedro López Quintana (70) der „zweite Mann" an der Nuntiatur.

Für Randall ist es der erste Einsatz als Nuntius. Erfahrungen im diplomatischen Dienst hatte der aus New London im Bundesstaat Connecticut stammende Amerikaner nach der Priesterweihe in New York gemacht, wo der Heilige Stuhl eine Mission als Ständiger Beobachter bei den Vereinten Nationen unterhält. Nach der Ausbildung in der päpstlichen Diplomatenakademie war Randall ab 2001 für die vatikanischen Vertretungen in Ruanda, Serbien, Slowenien, Peru, Südafrika, Mexiko und zuletzt in Österreich tätig.

Randall spricht laut Vatikanmitteilung neben seiner Muttersprache Englisch auch Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch. In Bangladesch folgt er als Nuntius auf Erzbischof George Kocherry (78), dessen altersbedingten Rücktritt der Papst im vergangenen Jahr angenommen hatte. Unter den überwiegend muslimischen 165 Millionen Einwohnern Bangladeschs stellen Christen einen Anteil von weniger als einem Prozent. In den beiden Erzdiözesen Dhaka und Chittagong sowie den sechs weiteren Diözesen leben nach Schätzungen rund 270.000 Katholiken. Papst Franziskus hatte das südasiatische Land 2017 besucht.

(kap – gs)

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13. August 2023, 13:34