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Vatican News
Logo der Kampagne „Leaders for Peace" Logo der Kampagne „Leaders for Peace"  

Friedensaktion „Leaders for Peace“ im Vatikan präsentiert

Zum Neustart nach der Corona-Pandemie wird die Kampagne „Leaders for Peace" diesen Montag den beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten vorgestellt. Die vom Vatikan unterstützte Initiative geht auf die internationale Friedensaktion „Rondine“ zurück.

Veranstaltungsort ist die italienische Vatikanbotschaft. „Rondine" setzt sich nach eigenen Angaben für eine Kultur des Friedens und des Dialogs ein. Dazu arbeitet die Organisation besonders mit jungen Menschen zusammen, die aus Konflikt- und Kriegsgebieten stammen. Der Name lehnt sich an den Gründungsort Rondine in der Toskana an, ein kleines Bergdorf, das sich als „Stadt des Friedens" einen Namen gemacht hat. 

Die Kampagne „Leaders for Peace“ wolle „eine konkrete Geste zur Verbreitung einer Kultur des Friedens“ machen und „die Aufmerksamkeit auf die Botschaft dieser jungen Menschen lenken, die Hass, bewaffnete Konflikte und die Täuschung des Feindes erlebt haben“, aber in Rondine einen Weg aus der Gewalt fanden, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. 

Bereits vor einigen Jahren hatte Papst Franziskus „Leaders for Peace" (Anführer für den Frieden) seine Unterstützung zugesichert. Mit der Aktion werden alle Regierungen aufgerufen, Ausgaben aus der Verteidigungsbilanz zu streichen und das Geld in die Ausbildung von „Friedensführern" zu investieren.

„Konkrete Geste zur Verbreitung einer Kultur des Friedens“

Die „Leaders for Peace“-Kampagne wolle zur gemeinsamen Anstrengung für Frieden und den Aufbau einer „nachhaltigen, gerechten, inklusiven Nach-Pandemie-Zeit“ beitragen, in der alle Menschen sicher vor weiteren sozialen und bewaffneten Konflikten leben können. Die Pandemie scheine „alte Konflikte, auf gefährliche Weise wieder auf die internationale Bühne gebracht zu haben“ zudem gebe es auch „ganz neue Konflikte, die die Weltgesellschaft zerreißen“, so „Rondine" .

2018: „Rondine" beim Papst

Franziskus versprach bereits 2018 während eines Treffens mit „Rondine"-Vertretern, bei Staats- und Regierungschefs für das Vorhaben zu werben. Es brauche Anführer mit einer neuen Mentalität: „Jene Politiker, die nicht dialogbereit sind und auseinandersetzungsfähig, sind keine Anführer des Friedens", sagte das Kirchenoberhaupt damals.

(pm/kna – sst)

14 Juni 2021, 12:26