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Franziskus mit einer Familie - Aufnahme von 2017 Franziskus mit einer Familie - Aufnahme von 2017  (Vatican Media)

„Jahr der Familie“: Was hat der Vatikan vor?

Ein „Jahr der Familie Amoris laetitia“ hat Papst Franziskus an diesem Sonntag ausgerufen. Feierlich eröffnen will er es am 19. März des nächsten Jahres – dann jährt sich zum fünften Mal die Veröffentlichung seines Schreibens „Amoris laetitia“, das einen Relaunch der kirchlichen Ehe- und Familienpastoral versucht hat.

„Amoris laetitia“ war der Schlusspunkt hinter einen längeren Prozess, den Franziskus angestoßen hatte. Unter anderem mit gleich zwei Bischofssynoden im Vatikan wollte er inner- wie außerkirchlich ein neues Bewusstsein für die zentrale Rolle von Ehe und Familie wecken. Am 26. Juni 2022 geht das „„Jahr der Familie Amoris laetitia“ mit dem zehnten kirchlichen Welttreffen der Familien in Rom zu Ende.

Federführung für die Initiativen im Familienjahr wird das Päpstliche Dikasterium für Laien, Familien und das Leben. Es kündigte an diesem Sonntag an, für Pfarreien, Bistümer, kirchlichen Bewegungen und Einrichtungen in aller Welt Material und Vorschläge zum Familienjahr zu entwickeln. Dazu wurde eine eigene Homepage in fünf Sprachen eingerichtet – Deutsch ist allerdings nicht dabei.

Ein eigenes „Jahr der Familie“ hat bereits der hl. Papst Johannes Paul II. 1994 durchgeführt – angelehnt an ein entsprechendes Themenjahr der Vereinten Nationen. In einem Brief an Familien verteidigte er damals die Haltung des päpstlichen Lehramts zur „verantwortlichen Elternschaft“.

(vatican news - sk)
 

27 Dezember 2020, 12:20