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Lateinamerika ist ein gefährliches Pflaster für Missionare Lateinamerika ist ein gefährliches Pflaster für Missionare  (AFP or licensors)

Vatikan: 2017 weltweit 23 katholische Missionare getötet

Im Jahr 2017 sind laut Vatikan weltweit 23 katholische Missionare und Kirchenmitarbeiter gewaltsam ums Leben gekommen. Das geht aus einem am Donnerstag vom vatikanischen Missionspressedienst Fides veröffentlichten Bericht hervor.

Demnach wurden seit Jahresbeginn 13 Priester, ein Ordensmann und eine Ordensfrau sowie acht Laien wegen ihres Glaubens umgebracht. Elf von ihnen waren in Lateinamerika tätig, wo der Statistik nach auch in den Vorjahren stets die meisten katholischen Missionare und Kirchenmitarbeiter getötet wurden.

 

424 Seelsorger getötet

 

Im Zeitraum 2000 bis 2016 wurden dem Bericht zufolge weltweit 424 Seelsorger getötet, darunter fünf Bischöfe. Fides erklärt zu dem Bericht, dass Kirchenmitarbeiter erfasst werden, die eines gewaltsamen Todes starben und dass nicht alle ausdrücklich „aus Glaubenshass“ getötet wurden. Viele seien etwa bei Raubüberfällen ums Leben gekommen. Darüber hinaus verweist Fides auf weitere, noch unbestätigte Fälle.

(fides/kap mg)

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28 Dezember 2017, 13:36