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Vatican News

Audio-Nachrichten auf Latein 17.09.2022

Deutsche Übersetzung, siehe unten!

“HEBDÓMADA PAPAE”

Notítiae Vaticánae Latíne rédditae

Die séptimo décimo mensis Septémbris anno bis millésimo vicésimo secúndo

(TÍTULI)

Póntifex ait: Deus pax est, numquam Ipse ódio violétur.

Francíscus Papa effátur: ex cruce vita, história et pópuli nova ratióne cernúntur.

Inter Sanctam Sedem et Kazakstániam páctio ad licéntiam concedéntiam in Natiónem intrándi missionariórum.

Salútem plúrimam ómnibus vobis auscultántibus núntios Latína lingua prolátos dicit Márius Galgano.

(NOTÍTIAE PRAECÍPUAE)

“Dies nostros adhuc cérnimus qui belli vúlnere, ácribus contentiónibus notántur; régredi nemo, neque manum álteri porrígere valet”. Hoc osténdit spectáculum Póntifex, Congréssus témpore moderatórum mundanárum translaticiarúmque religiónum, quos est cohortátus ut pacis “universálem provocatiónem” aggrediántur. Lóquitur Olga Sakun.

Francíscus Papa die Mercúrii Congréssum moderatórum terrárum orbis translaticiarúmque religiónum incohávit, suádens simul ut cuncta extréma religiónis, aliórum fídei contémptio repelleréntur, et novus terrárum orbis efficerétur. Francíscus Papa quáttuor máximas provocatiónes exhíbuit, quas expedíre debent religiónes, quae sunt universális pestiléntia, pax, fratérna recéptio, commúnis domus tutéla. Ántequam incíperent, religiósi moderatóres siléntes oravérunt. Nonnúlla dantur moménta ad congréssum incipiéndum, quae precípua fuit rátio Francísci Papae itíneris. Póstea, per diem, Póntifex síngulos moderatóres religiónum convénit, ut fratérna ópera continuarétur.

De Cruce Christiános álloqui, persecutiónis fílios, magnum fuit moméntum Francísco Papae et Ecclésiae in Kazakstánia. Ex itínere, quod suscípere vóluit Póntifex ad religiónum moderatóres conveniéndos, párvulam communitátem cathólicam nactus est. Língua Latína ac Rússica usurpátur ad Missam celebrándam die festo Exaltatiónis Sanctae Crucis, quamvis cathólici ad tot tam divérsas stirpes pertíneant. Refert Rosárius Tronnolone.

“In huius terrae annálibus – ait Francíscus Papa – non defuérunt morsa doléntia: cogitámus uréntibus de serpéntibus violéntiae, de persecutióne Deum negántium, de itínere nonnúmquam salebróso, in quo pópuli líbertas minas perfert ipsiúsque dígnitas vulnerátur. Bonum est nobis memóriam labórum aerumnarúmque tuéri: quaedam obscuritátes e memória non sunt deponéndae, alióquin transísse putántur et boni iter in perpétuum delineári. Pax cotídie est acquirénda, aeque ac inter stirpes ac consuetúdines religiónum divérsas convíctus, ínteger progréssus, sociális iustítia comparánda”. Una est rátio, addit Póntifex, ad ánimi demissiónem profligándam, contuéri “Iesum crucifíxum”.

(NOTÍTIAE BREVÍSSIMAE)

Vigínti quáttuor elápsis annis a die quarto et vicésimo mensis Septémbris anno millésimo nongentésimo nonagésimo octávo, Sancta Sedes et Respública Kazakstániae condiciónes refecérunt antecedéntis Pactiónis, in urbe Vaticána subsignátae. Ex quíndecim artículis, quibus vetus documéntum est compósitum, articúlus secúndus – confírmat Sedes diurnariórum Vaticána – pótior éxstitit, quóniam facílius “ingréssus tribúitur et commorándi licéntia ecclesiásticis religiosísque persónis, quae aliúnde véniunt quaeque fidélium catholicórum in Kazakstánia pastoráli curae dicántur”.

Satis dictum vidétur, nova, próxima hebdómada.

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17. September 2022

(Schlagzeilen)

Der Papst: Gott ist Frieden, entweiht ihn nicht mit Hass

Papst Franziskus: Von der Spitze des Kreuzes aus sieht man das Leben, die Geschichte und die Völker auf eine neue Weise

Heiliger Stuhl - Kasachstan: Ein Abkommen zur Erleichterung der Visaerteilung für Missionare

Ein herzliches Willkommen von Mario Galgano und willkommen zu dieser Ausgabe des Newsletters in Latein.

(Beiträge)

"Wir sehen, dass unsere Tage immer noch von der Geißel des Krieges, von einem Klima der überzogenen Konfrontation und von der Unfähigkeit, einen Schritt zurückzutreten und dem anderen die Hand zu reichen, geprägt sind". Dies ist das Bild, das der Papst während des Kongresses der Führer der Weltreligionen und der traditionellen Religionen aufgenommen hat, die dazu aufgerufen wurden, sich der "planetarischen Herausforderung" des Friedens zu stellen. Olga Sakun erzählt uns mehr darüber.

Papst Franziskus eröffnete am Mittwoch den Kongress der Welt- und Traditionsreligionen mit einem Aufruf, jeglichen Fundamentalismus und jegliche Verachtung für den Glauben der anderen hinter sich zu lassen und gemeinsam eine neue Welt aufzubauen. Und der Papst skizzierte vier globale Herausforderungen, denen sich die Religionen stellen müssen: Pandemie, Frieden, brüderliche Aufnahme, Sorge für das gemeinsame Haus. Vor der Eröffnung gab es ein stilles Gebet aller Religionsführer. Ein paar Gedanken des Papstes, um den Kongress zu beginnen, der der Hauptgrund für die Reise von Papst Franziskus war. Später am Tag fanden bilaterale Treffen des Papstes mit anderen religiösen Führern statt, um eine brüderliche Zusammenarbeit zu besiegeln, die fortgesetzt werden muss.

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Für Papst Franziskus und die Kirche in Kasachstan war es ein großer Moment, mit verfolgten Christen über das Kreuz zu sprechen. Auf der Reise, die der Papst mit den Führern der Religionen unternehmen wollte, traf Franziskus auf die sehr kleine katholische Gemeinde. Latein und Russisch für die Feier der Messe am Fest der Erhöhung des Heiligen Kreuzes, auch wenn die Katholiken vieler verschiedener Ethnien angehören. Der Beitrag von Rosario Tronnolone.

"In der Geschichte dieses Landes", so Papst Franziskus, "hat es nicht an schmerzhaften Momenten gefehlt: Ich denke an die brennenden Schlangen der Gewalt, an die Verfolgung durch Atheisten, an einen manchmal unruhigen Weg, auf dem die Freiheit der Menschen bedroht und ihre Würde verletzt wurde. Es ist gut für uns, die Erinnerung an das, was wir erlitten haben, zu bewahren: Wir dürfen bestimmte Unklarheiten nicht aus unserem Gedächtnis streichen, sonst könnten wir glauben, dass sie Schnee von gestern sind und dass der Weg des Guten für immer vorgezeichnet ist. Der Frieden muss jeden Tag neu erobert werden, ebenso wie die Koexistenz verschiedener ethnischer Gruppen und religiöser Traditionen, die ganzheitliche Entwicklung und die soziale Gerechtigkeit". Und es gibt für den Papst nur einen Weg, der Entmutigung zu begegnen: "Schaut auf Jesus, den Gekreuzigten.

(Nachrichten)

Vor vierundzwanzig Jahre, am 24. September 1998, unterzeichneten der Heilige Stuhl und die Republik Kasachstan dim Vatikan ein Abkommen. Von den bisherigen 15 Artikeln des alten Dokuments wurde nun Artikel 2 geändert - so informiert das Presseamt des Vatikans - der gestärkt wurde, da er "die Erteilung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen für kirchliches und religiöses Personal aus dem Ausland, das in der Seelsorge für die katholischen Gläubigen in Kasachstan tätig ist", erleichtert.

Das war's für diese Ausgabe, wir hören uns nächste Woche.

(vatican news - mg)

17 September 2022