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Bei der Generalaudienz lud Franziskus am Mittwoch Kinder zu sich aufs Podest ein Bei der Generalaudienz lud Franziskus am Mittwoch Kinder zu sich aufs Podest ein  (VATICAN MEDIA Divisione Foto)

Papst: „Mit Jesus kommt immer und immer wieder die Freude“

Papst Franziskus hat Gläubige dazu eingeladen, sich von der Freude des Evangeliums anstecken zu lassen und diese Freude weiterzutragen. Die frohe Botschaft könne „nicht mit langen Gesichtern und finsterer Miene verkündet werden“, erklärte der Papst bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch.

Gudrun Sailer - Vatikanstadt

Franziskus kam damit zurück auf ein Grundthema seines Pontifikats, das er in seiner programmatischen Schrift „Evangelii Gaudium“ 2013 ausbuchstabiert hatte. „Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen“, zitierte der Papst den ersten Satz des Schreibens. „Diejenigen, die sich von ihm retten lassen, sind befreit von der Sünde, von der Traurigkeit, von der inneren Leere und von der Vereinsamung. Mit Jesus kommt immer – und immer wieder – die Freude.“

Hier zum Hören:

„Mit Jesus kommt immer – und immer wieder – die Freude“

Franziskus schilderte diese spezifisch christliche Form der Freude als gleichsam erneuerbare Energie. Im Unterschied zu anderen menschlichen Freuden könne die Freude des Evangeliums nämlich „jeden Tag erneuert werden und ansteckend sein“, weil sie aus der Begegnung mit der Liebe Gottes entstehe. Dies führe gläubige Menschen aus der Selbstbezogenheit heraus und direkt hinein in die Evangelisierung, also das Teilen und Mit-Teilen der Frohen Botschaft.

Eine fröhliche Schulklasse heute auf dem Podium mit dem Papst
Eine fröhliche Schulklasse heute auf dem Podium mit dem Papst   (VATICAN MEDIA Divisione Foto)

„Wahre Freude wird mit anderen geteilt; und sie steckt auch an.“

„Das ist die doppelte Eigenschaft der Freude, die eine Frucht des Geistes ist“, so Franziskus: „Sie unterliegt nicht dem unvermeidlichen Verschleiß der Zeit, sondern sie vermehrt sich, wenn man sie mit anderen teilt! Wahre Freude wird mit anderen geteilt; und sie steckt auch an.“

Philipp Neri, der Heilige der Freude

Der Papst verwies auf „den Heiligen der Freude“ Philipp Neri, der zur Barockzeit in Rom wirkte, wo er sich bevorzugt um die seelische Bildung von Waisenkindern und Notleidenden kümmerte. Der Heilige habe eine so große Liebe zu Gott empfunden, „dass es ihm manchmal vorkam, als würde sein Herz in der Brust zerspringen“, erklärte der Papst. „Seine Freude war im wahrsten Sinne des Wortes eine Frucht des Geistes.“

Philipp Neri habe im Heiligen Jahr 1575 auch die Siebenkirchenwallfahrt begründet, erinnerte der Papst. Dieser gut 20 Kilometer lange Pilgerweg innerhalb Roms genießt bis heute Popularität, er wird bevorzugt in der Fastenzeit gegangen und auch für das bevorstehende Heilige Jahr 2025 besonders empfohlen.

(vatican news – gs)

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