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Der indigene Umweltaktivist Mundiya Kepanga aus Papua-Neuguinea bei Papst Franziskus Der indigene Umweltaktivist Mundiya Kepanga aus Papua-Neuguinea bei Papst Franziskus  (Vatican Media)

Papst empfängt Indigenenführer aus Papua-Neuguinea

Papst Franziskus hat an diesem Mittwoch einen Indigenen-Sprecher aus Papua-Neuguinea in Privataudienz empfangen. Den ozeanischen Inselstaat besucht der Papst im September bei einer Reise in mehrere Länder.

Mundiya Kepanga ist Anführer der Volksgruppe der Huli in Papua-Neuguinea. In der Öffentlichkeit tritt er auf internationalen Reisen als Umweltaktivist in Erscheinung, der auf die Folgen der Abholzung der Urwälder in seinem Heimatland aufmerksam macht. Gemeinsam mit anderen Umweltschützern aus Ozeanien fordert er mehr Rücksicht auf den natürlichen Lebensraum seines Volkes und den Regenwald, den er als „gemeinsame Erbe der Menschheit“ definiert. Er verweist auf die Abholzung uralter Bäume zur Gewinnung kostbarer Hölzer, die dann im Westen verkauft werden. Auch der Abbau von Kupfer, Lithium, Nickel und Seltenen Erden in der Region, die für die Energiewende der westlichen Welt benötigt werden, führt zu Abholzungen und Umweltzerstörungen in Papua-Neuguinea.

Papstreise im September

Der Papst besucht Papua-Neuguinea vom 6.-9. September, im Rahmen einer längeren Apostolischen Reise von 2. bis 13. September, die ihn auch nach Indonesien, Osttimor und Singapur führt. In Papua-Neuguinea will er sich unter anderem ein Bild von Umweltschäden und den Auswirkungen des Klimawandels machen. Papst Franziskus hat mit seiner Sozialenzyklika Laudato sì (2015) ein wegweisendes Grundlagenwerk zu Schöpfung und Mensch vorgelegt.

(vatican news – pr)
 

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08. Mai 2024, 12:19