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Papst Johannes Paul II. 1986 beim 1. Weltjugendtag in Rom Papst Johannes Paul II. 1986 beim 1. Weltjugendtag in Rom 

Radio-Akademie: Weltjugendtage – das „Woodstock“ der Kirche (1)

Bald geht`s los: Papst Franziskus reist zum WJT nach Portugal. Doch wie begann das Ganze eigentlich? In unserer Radioakademie zeichnet Stefanie Stahlhofen die Geschichte der Weltjugendtage nach - wie immer mit vielen Originaltönen aus dem Radio Vatikan-Archiv.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt

Erleben Sie Höhepunkte der Weltjugendtage noch einmal! Alle Folgen gibt es auch auf CD.

Wir starten diese Radioakademie zur Zeit des Pontifikats von Papst Johannes Paul II.. Der polnische Papst gilt als Erfinder der Weltjugendtage. Ein erstes großes Internationales Jugendtreffen gab es 1984 zum Heiligen Jahr der Erlösung. Am 14. April 1984 auf dem Petersplatz ruft Johannes Paul II. den Jugendlichen aus aller Welt zu:

„Wer hat behauptet, die heutige Jugend habe den Sinn für die Werte verloren? Stimmt es wirklich, dass man nicht auf sie zählen kann? Nun, ich meine, schon die Erfahrung dieser Tage - eine großartige und tröstliche Erfahrung der Zusammengehörigkeit, der Brüderlichkeit und des Mutes zum offenen Bekenntnis des Glaubens - ist an sich eine Antwort auf derartige Fragen und eine Widerlegung solcher Zweifel!"

Hier im Audio: Auszug Radio Vatikan Radioakademie Weltjugendtage – das „Woodstock“ der Kirche (1)

Auf unsrer Reise durch die Geschichte der Weltjugendtage begleitet uns immer wieder auch Bischof Josef Clemens, der seit 40 Jahren an der römischen Kurie wirkt und viele Weltjugendtage mitbekommen hat. Weiterer wichtiger Geburtshelfer der Weltjugendtage war laut Bischof Clemens dann noch das Jahr der Jugend, das die Vereinten Nationen für 1985 ausgerufen hatten. Johannes Paul II. verfasste zum Jahr der Jugend das Schreiben DILECTI AMICI an die Jugendlichen und er beauftragte seinen Laeienrat, ein zweitägiges Jugendtreffen in Rom zu organisieren.

„Wer hat behauptet, die heutige Jugend habe den Sinn für die Werte verloren? Stimmt es wirklich, dass man nicht auf sie zählen kann?“

Mehr als 250.000 Jugendliche versammeln sich dann zu diesem Jugendtreffen während des UN-Jahrs der Jugend, zur Karwoche 1985 in Rom. Dazu Bischof Clemens:

Die Geburtsstunde der Internationalen Weltjugendtage

„Der Erfolg hat ihn dann auch bestärkt weiterzugehen. Er hat gesagt: Also wenn das so ist, dann werden wir daraus eine Dauereinrichtung machen“, erinnert sich der Bischof im Interview mit Radio Vatikan. Und so sagt Papst Johannes Paul II. bei seinem Urbi et Orbi am Ostersonntag 1985:

„Am vergangenen Sonntag bin ich mit hunderttausenden von Jugendlichen zusammengetroffen; das festliche Bild ihrer Begeisterung hat sich meiner Seele tief eingeprägt. Indem ich mir wünsche, dass sich diese wunderbare Erfahrung in den kommenden Jahren wiederholen möge und so ein Internationales Palmsonntagstreffen der Jugend ins Leben gerufen wird.”

Auf den ersten internationalen Weltjugendtag von 1986 in Rom folgten dann noch acht weitere Internationale Weltjugendtage mit Papst Johannes Paul II.– außerhalb von Italien. Doch dazu mehr in der nächsten Folge dieser Radioakademie.

Bestellen Sie unsere CD!

Sie können alle vier Folgen der Sendereihe „Weltjugendtage – das „Woodstock“ der Kirche“  von Stefanie Stahlhofen gesammelt auf CD bestellen. Schreiben Sie dazu eine Email an cd@vaticannews.de; unser Freundeskreis von Radio Vatikan versendet aus Deutschland – und freut sich natürlich über Spenden, mit denen die Arbeit unserer Redaktion unterstützt werden kann. Vielen Dank!

(vatican news - sst)

 

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30. Juli 2023, 10:52