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Papst Franziskus betet vor der Madonna Salus populi romani in der Basilika Santa Maria Maggiore Papst Franziskus betet vor der Madonna Salus populi romani in der Basilika Santa Maria Maggiore 

Santa Maria Maggiore: Papst vertraut Ungarn-Reise der Muttergottes an

Zum 105. Mal hat sich Franziskus in die römischen Marien-Basilika begeben, um im Gebet vor der Ikone der Salus Populi Romani innezuhalten und ihr die Wallfahrt vom 28. bis 30. April in Budapest anzuvertrauen.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Wie immer, bevor er sich auf eine neue apostolische Reise begibt, hat es sich Papst Franziskus auch dieses Mal nicht nehmen lassen, wenige Tage vor seiner Abreise nach Ungarn die Basilika Santa Maria Maggiore zu besuchen und seine Pilgerfahrt der Muttergottes im Herzen Europas anzuvertrauen. Es ist die 41. internationale apostolische Reise und das 105. Mal, dass der Papst in ununterbrochener Tradition seit Beginn seines Pontifikats in die Basilika Santa Maria Maggiore geht, um den Schutz der Jungfrau Salus Populi Romani zu erflehen, ein Bildnis, das das Volk von Rom lieb und teuer ist und der Überlieferung nach vom Heiligen Lukas geschrieben wurde. Ikonen werden nicht gemalt, sondern geschrieben. Franziskus stand einige Augenblicke lang allein und schweigend, in einem Rollstuhl sitzend, vor der Marienikone. Dann - so informierte das vatikanische Presseamt - kehrte er in den Vatikan zurück.

Neben dem Schutz der Gottesmutter bat der Papst die Gläubigen, die bevorstehende Reise nach Ungarn am 28. und 30. April mit Gebet zu begleiten. Er tat dies beim Regina Caeli am vergangenen Sonntag, 23. April, und erinnerte die Welt daran, dass er für drei Tage in die Hauptstadt Budapest reisen wird, „um die Reise zu vollenden, die er 2021 für den Internationalen Eucharistischen Kongress unternommen hat“. Eine Reise, so der Papst, die in einem Europa stattfindet, „über das weiterhin eisige Winde des Krieges wehen“, während „die Bewegungen von so vielen Menschen dringende humanitäre Fragen auf die Tagesordnung setzen“. Der Papst wandte sich auch „mit Verbundenheit“ an seine ungarischen Brüder und Schwestern, die an den Vorbereitungen für seine Ankunft beteiligt sind: „Ich danke euch von Herzen dafür. Ich bitte alle, mich mit dem Gebet zu begleiten.“

Das Programm der Reise

Während seines dreitägigen Aufenthalts in Budapest, der „Stadt der Brücken“, die Kriege und Besetzungen, Zerstörungen und Wiederaufbau, Teilungen und Wiedervereinigungen erlebt hat und die seit dem 24. Februar 2022 einen ununterbrochenen Flüchtlingsstrom aus der Ukraine erlebt, wird Papst Franziskus mit zivilen und politischen Autoritäten, darunter Präsidentin Katalin Novak und Premierminister Viktor Orbán, Bischöfen und Kardinälen, Flüchtlingen und Vertriebenen (darunter mehrere Ukrainer), Jugendlichen, kranken Kindern und Vertretern aus Wissenschaft und Kultur zusammentreffen. Auf dem Programm steht auch ein Treffen mit der großen griechisch-katholischen Gemeinde des Landes, deren Vertreter bei den verschiedenen Veranstaltungen Zeugnis ablegen werden. In den sechs Ansprachen des Papstes, die alle auf Italienisch gehalten werden, geht es um die Einheit Europas, die Zukunft der jungen Menschen, den ökumenischen Dialog, die Ermutigung einer Kirche, die Zeiten der Verfolgung erlebt hat, und natürlich um das Drama des Krieges und den Ruf nach Frieden in einem Land, das 135 Kilometer gemeinsame Grenze mit der gepeinigten Ukraine hat.

(vatican news)

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26. April 2023, 13:55